Ich lese in relativ kleinen Portionen weiter, habe allerdings beschlossen, meine übrige Lektüre mehr oder weniger ruhen zu lassen. So habe ich nun den Abschnitt zum griechischen Glauben hinter mir. Burckhardt zeichnet ein sehr düsteres Bild vom alten Griechen, vom alten Griechenland: Ein Haufen Pessimisten, ständig untereinander verkracht, keineswegs nett zu einander. Gastfreundschaft als Ausnahme; Raub, Mord und Vergewaltigung als Regel. Die Götter nicht als ethisch-moralisches Vorbild, sondern als Ebenbild des Griechen: eifersüchtig, rachsüchtig.