Auch ich bin fertig mit den 439 Gedichten.
Also, ich habe die Texte gerne gelesen: Sie haben mich unterhalten, erstaunt, berührt und mir oft ein Lächeln entlockt, meist in dieser Form:

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Die Gedichte sind atmospherisch dicht, die Milieuschilderungen und Genrebilder stimmen, überzeugen und berühren, weil ein "Insider" spricht, einer, der involviert ist und bis zur Selbstentblößung eigene Triebe und Süchte, auch wenig romantisch, in ihrer Banalität und Lächerlichkeit vorführt. Ja, den gerne gezogenen Vergleich mit Francois Villon, dem poète maudit, finde ich nicht abwegig.
Carl Weisser, von dem ich irgendwo gelesen habe, er sei mit Bukowski befreundet gewesen, hat in seiner Übersetzung, glaube ich, die Atmosphäre gut getroffen.
Manchmal schien mir da beim Lesen ein amerikanischer Film in deutscher Synchronisation abzulaufen mit Amerikanismen wie:
oh Mann,
'ne Lady,
ich meine... ,
oh yeah 
So, aber jetzt reicht's erstmal 'ne Weile mit Bukowski.