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Gemeinsam Lesen => Leserunden => Topic started by: sandhofer on 13. Februar 2013, 06.52 Uhr
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Hallo!
Ich habe dann gestern Abend noch begonnen, bin aber noch nicht weiter als das editorische Vorwort und die ersten zwei oder drei Briefe gekommen. Da kann man noch nicht viel dazu sagen, ausser, dass Lichtenberg offenbar schon früh ein guter Stilist war.
Grüsse
sandhofer
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Ich stecke noch im Vorwort und habe mich schon einmal geärgert. Germanisten/Philologen sollten doch wissen, daß es keine "deutsche" Schrift gibt (da hilft auch nicht, es in Anführungszeichen zu setzen). >:(
Ansonsten fand ich es interessant, daß in der Danksagung auch mal die erwähnt wurden, die das Projekt torpediert haben. >:D
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Na ja ... ist die kürzeste Art und Weise, das zu beschreiben ... 8) Wie willst Du es sonst bezeichnen? Weder Kurrent noch Sütterlin treffen die ganze Bandbreite (Sütterlin ist eh weit später). Kursivschrift ist zweideutig. Schön finde ich vor allem, dass der Unterschied zwischen Kurrent- und Normalschrift, dem keinerlei Bedeutung zugeordnet ist, mal ignoriert wird.
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Ich denke mal, Kurrent wäre die richtige Bezeichnung gewesen.
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Die ersten Briefe habe ich jetzt gelesen. Das Spektrum reicht ja extrem weit. Von Mathenachhilfe bis zum Einschleimen beim Landesfürsten. Mir scheint, das Lichtenbergs Sprache eckiger ist, wenn es um offizielle oder sachliche Themen geht (ist das nur mein Endruck?). Ich finde es gut, das der kritische Apparat direkt hinter jeden einzelnen Brief gesetzt wurde. Macht das Lesen einfacher. Nur die Verweise auf Personen- und Sachregister ignoriere ich geflissentlich (der eine Band ist schon unhandlich im Bett :angel: ).
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Mir scheint, das Lichtenbergs Sprache eckiger ist, wenn es um offizielle oder sachliche Themen geht (ist das nur mein Endruck?).
Den Eindruck habe ich auch. Wäre aber normal. Damals sowieso aber auch heute noch ...
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Es hat natürlich etwas Voyeuristisches, Briefe zu lesen, bei denen man weiss, dass der Autor eigentlich wünschte, dass sie für immer privat blieben. Allerdings habe ich bisher (= Brief 15) nichts Aussergewöhnliches entdeckt - ausser, dass Lichtenberg ganz eindeutig gern und oft lüsterne Gedanken hegte beim Anblick einer holden Weiblichkeit ... >:D
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Ich habe mir mal die Register näher angesehen. Die sind wirklich beeindruckend. An sich müßte man jeweils einen Brief lesen, dann den Verweisen auf die verschiedenen Register folgen und anschließend den Brief nochmal lesen. Die meisten Personen, Orte und sonstigen Dinge sind mir jedenfalls fremd. Aber leider habe ich nicht wirklich Zeit und Lust, die Briefe auf diese Weise zu lesen. Also bleibt mir wohl vieles im Dunklen verborgen. :(
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Ich kenne auch nicht alle und alles. Aber ich gehe davon aus, dass sich bei einem Aufklärer das Dunkle doch wohl lichten muss ... :D
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Lichtenberg ignoriert die Erinnerung daran, dass er eigentlich die Professur für Mathematik in Giessen antreten sollte ...
Hessen-Darmstadt war kein gutes Pflaster zu jener Zeit - was ja auch Merck schmerzlich erfahren musste.
Mittlerweile habe ich mich in Lichtenbergs Stil eingelesen, und vor allem die Briefe an den Buchhändler Dietrich und seine Frau machen Spass.
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Lichtenberg ignoriert die Erinnerung daran, dass er eigentlich die Professur für Mathematik in Giessen antreten sollte ...
Ja, und selbst auf die Mahnung scheint er nicht eingegangen zu sein. ::)
... und vor allem die Briefe an den Buchhändler Dietrich und seine Frau machen Spass.
Stimmt. Da kommt der Mensch Lichtenberg am Besten zur Geltung.
Die Berechnungen habe ich großzügig ignoriert. Wird ja nicht geprüft. ;)
Verwirrt hat mich, das er an Kästner abwechselnd Deutsch und Englisch geschrieben hat. Hast Du eine Ahnung, was der Hintergrund sein könnte?
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Verwirrt hat mich, das er an Kästner abwechselnd Deutsch und Englisch geschrieben hat. Hast Du eine Ahnung, was der Hintergrund sein könnte?
Ich denke, dass da der englische Hof bzw. der englische Staat dahinter steckt. Georg III. von Braunschweig-Lüneburg war ja ab 1714 als Georg I. in Personalunion auch König von England. Die Personalunion galt auch für II (in Hannover IV) und die englische III, die in Hannover V war. Englisch-III regierte die Insel ab 1760 - und er sprach nur noch Englisch. Ich vermute also, dass, was in irgendeiner Weise für London gedacht war, von Lichtenberg auf Englisch verfasst wurde.
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Wenn ich in dem Tempo weiter vorankomme, wird das ein sehr langes Projekt. :o
Ich merke immer wieder, daß ich so gut wie nichts über Lichtenbergs Leben weiß. Gibt es eine empfehlenswerte Biographie?
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Wenn ich in dem Tempo weiter vorankomme, wird das ein sehr langes Projekt. :o
Ich mag lange Projekte ... ;D
Ich merke immer wieder, daß ich so gut wie nichts über Lichtenbergs Leben weiß. Gibt es eine empfehlenswerte Biographie?
Jetzt hast Du mich überfragt. Ich habe vor Jahren die Rowohlt-Monographie zu Lichtenberg gelesen. Und weder gute noch schlechte Erinnerungen daran. Aber ansonsten ...
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Jetzt hast Du mich überfragt. Ich habe vor Jahren die Rowohlt-Monographie zu Lichtenberg gelesen. Und weder gute noch schlechte Erinnerungen daran. Aber ansonsten ...
Die Monographie muß ich mir erst besorgen. Aber bei der Suche bei Amazon (darf man die überhaupt noch erwähnen?) habe ich festgestellt, das ich vor ein paar Jahren von Rainer Baasner eine Art Biographie gekauft habe. Nur kann ich sie hier nirgendwo finden! >:(
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Ich muss gestehen, dass mir die Briefe nachgerade ans Herz wachsen. Es sind sicher nicht alle von derselben Qualität oder Art und Weise, aber meist schimmert Lichtenbergs ironischer Charakter doch irgendwie durch. Auch ist er offenbar schon früh als Satiriker an die Öffentlichkeit getreten, wenn auch als Photorin, nicht als Lichtenberg. Mittlerweile kennt er auch Herder, hat vom Selbstmord Jerusalems gehört. Spannend.
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So weit bin ich noch nicht. Ich mußte mich heute erst mal kundig machen, wie das mit der Längen- und Breitengradbestimmung funktioniert. Aus den Briefen bin ich nicht schlau geworden.
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Ich mußte mich heute erst mal kundig machen, wie das mit der Längen- und Breitengradbestimmung funktioniert. Aus den Briefen bin ich nicht schlau geworden.
Ach so. Nun, da habe ich mich grosszügig darauf verlassen, dass Lichtenberg weiss, was er tut ... :angel:
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Ich mag die Unabhängigkeit im Denken und Sein, über die Lichtenberg offenbar grossenteils verfügt. Kaum, dass er seine Liebeleien mit dem Personal versteckt. Mit seinem Lehrer Kästner legt er sich immer wieder an - auf sehr dezente und höfliche Weise, aber er weist z.B. einen völlig ungenügenden Menschen, den ihm Kästner als Hilfe geschickt hat, wieder zurück.
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Mittlerweile rund auf S. 500. Lichtenberg ist zum zweiten Mal in London. Welch ein Unterschied zwischen Lichtenberg-in-London und Hamann-in-London! Hier Lichtenberg, der Mann von Welt, der trotz seiner Behinderung und seiner dadurch immer ein wenig angeschlagenen Gesundheit die Gelehrten seiner Zeit trifft, in aristokratischen Häusern speist und auch wohnt, sogar die Königin im Negligée sieht - dort Hamann, der Möchte-gern-Kaufmann, der sich als Miet-Nomade in billigsten Unterkünften durchschlängeln muss, weil er von seinen Kumpanen nur übers Ohr gehauen wird. Gut: Lichtenberg war ein Untertan von Georg III. und hatte dadurch wohl "Connections". Dennoch faszinierend. Während Lichtenbergs Ruhm so wächst und sich konsolidiert (er ist mittlerweile auch vom Extra- zum Ordinarius seiner Uni befördert worden), erlebt Hamann einen kompletten Zusammenbruch, aus dem er sich nur durch den Salto Mortale in die Religion retten kann - sehr zum Ärger seines aufgeklärten Freundes Kant.
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Mein Lichtenberg ist noch auf dem Weg nach Osnabrück. Ich komme zur Zeit kaum zum Lesen. :(
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Dann werde ich mich etwas zurückhalten. Auch wenn mir das - als bekennendem Lichtenberg-Fan wie als bekennendem Briefwechsel-Freak - schwer fällt. Soll Asimov wieder seine Chance erhalten. Oder Amado ... oder James ... oder ...
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Die ersten Briefe aus Osnabrück zeigen so langsam den Lichtenberg, wie man ihn aus den Sudelbüchern kennt. Ich sage nur Pumpernickel. ;D
Er zeigt sich auch als sehr genauer Beobachter - Reflexion des beobachteten Objektes am Auge führt zu Scheinsternen auf der Okularlinse.
als bekennendem Lichtenberg-Fan wie als bekennendem Briefwechsel-Freak
Bin ich auch beides. Trotzdem kann ich nicht schneller lesen. :'(
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Ja. Vor allem die Briefe an Dieterichs sind eine wahre Leselust ...
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Ja. Vor allem die Briefe an Dieterichs sind eine wahre Leselust ...
Das nennt man "den Mund wässerig machen"! ;D
Welche Ausgabe lest Ihr?
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Welche Ausgabe lest Ihr?
Die hier http://www.chbeck.de/Lichtenberg-Christoph-Lichtenberg-Briefwechsel/productview.aspx?product=11930286 (http://www.chbeck.de/Lichtenberg-Christoph-Lichtenberg-Briefwechsel/productview.aspx?product=11930286)
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Welche Ausgabe lest Ihr?
Die hier http://www.chbeck.de/Lichtenberg-Christoph-Lichtenberg-Briefwechsel/productview.aspx?product=11930286 (http://www.chbeck.de/Lichtenberg-Christoph-Lichtenberg-Briefwechsel/productview.aspx?product=11930286)
Danke, sehr schön, aber deutlich über meinem ohnehin ausgereizten Budget. Herr Lichtenberg wird warten müssen (seufz) ...
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Danke, sehr schön, aber deutlich über meinem ohnehin ausgereizten Budget. Herr Lichtenberg wird warten müssen (seufz) ...
Na komm ... Ist doch ein Schnäppchen: 37,7215% des Ausgangspreises - Du musst dir diese Zahl betrachten ... :angel:
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.. 37,7215% des Ausgangspreises - Du musst dir diese Zahl betrachten ... :angel:
Bin schon ganz hypnotisiert vom ständigen Betrachten ... ;D
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Mein Lichtenberg ist noch auf dem Weg nach Osnabrück.
Meiner ist aus London zurück und richtet sich so langsam in Göttingen ein. (Ich habe aber nun die ganze Woche mit Lichtenberg pausiert.)
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Bin immer noch in Osnabrück. Würde am liebsten nur die Briefe an Dieterich lesen. Die anderen sind immer wie eine unliebsame Unterbrechung. >:D
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Würde am liebsten nur die Briefe an Dieterich lesen. Die anderen sind immer wie eine unliebsame Unterbrechung. >:D
Zugegeben, seine Berechnungen kontrolliere ich jetzt nicht nach. Ich lese Lichtenberg ja nicht aus wissenschaftsgeschichtlichen Gründen. Und irgendwie wirkt es tatsächlich so, wie wenn er nur in den Briefen an Dieterich und seine Frau so ganz sich selber sein könnte. Dennoch gehört der andere, "offizielle" Lichtenberg auch dazu. Und wie er seinen Lehrer und nunmehrigen Kollegen Kästner, der sich immer wieder in Lichtenbergs Geschäfte einmischen will, ganz höflich ins Leere laufen lässt, ist doch auch interessant.
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So, wir verlassen jetzt Osnabrück. Lichtenberg hat eine Erkältung und ich Kopfschmerzen. :(
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Lichtenberg hat eine Erkältung und ich Kopfschmerzen. :(
Sag bloss, Lichtenbergs Hypochondrie färbe auf Dich ab ... ::)
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Ich frage mich die ganze Zeit, ob man wohl die Sudelbücher noch parallel zu den Briefen lesen sollte. 8)
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Und was antwortest Du dir darauf? :teufel:
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Und was antwortest Du dir darauf? :teufel:
Ich rede nicht mit mir. :angel:
Bin übrigens in Stade angekommen.
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Sehr schön ist es zu sehen, wie auch ein Lichtenberg Textbausteine verwendet. Der selbe Text, verschiedene Korrespondenten. ;D
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Lichtenberg hat eine Erkältung und ich Kopfschmerzen. :(
Mittlerweile ist Lichtenbergs Erkältung bei mir angekommen ...
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Ich frage mich die ganze Zeit, ob man wohl die Sudelbücher noch parallel zu den Briefen lesen sollte. 8)
Da sind zum Teil aber auch seitenlange Abschriften aus seinen physikalischen Lektüren drin, wenn ich mich nicht irre. Könnte recht langweilig werden.
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Ich frage mich die ganze Zeit, ob man wohl die Sudelbücher noch parallel zu den Briefen lesen sollte. 8)
Da sind zum Teil aber auch seitenlange Abschriften aus seinen physikalischen Lektüren drin, wenn ich mich nicht irre. Könnte recht langweilig werden.
Habe mir andere Parallellektüren gesucht... (obwohl ich Physik nicht als langweilig bezeichnen würde ;) )
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(obwohl ich Physik nicht als langweilig bezeichnen würde ;) )
Ja, aber bedenke: Das Non-plus-ultra der physikalischen Forschung zu jener Zeit war die Leydener Flasche. Lichtenberg hat Tage damit verbracht, Funken daraus sprühen zu lassen. Tage!
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(obwohl ich Physik nicht als langweilig bezeichnen würde ;) )
Ja, aber bedenke: Das Non-plus-ultra der physikalischen Forschung zu jener Zeit war die Leydener Flasche. Lichtenberg hat Tage damit verbracht, Funken daraus sprühen zu lassen. Tage!
Ich habe einen Band mit Vorlesungsmitschriften von Lichtenbergs Vorlesungen. Ist gar nicht so übel.
Die Tagebücher von Hans Werner Richter jedenfalls, die ich als Parallellektüre lesen wollte, habe ich vorerst zu den Akten gelegt. Zu trocken. Bin also wieder auf der Suche ...
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Ich habe einen Band mit Vorlesungsmitschriften von Lichtenbergs Vorlesungen. Ist gar nicht so übel.
Wenn man dann noch Lichtenbergs Vorlesungspensum bedenkt: 6 bis 7 Stunden. Pro Tag ...
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Es ist, wie wann man kurz nacheinander am selben Monument vorbeifährt, nur kommt man aus einer andern Richtung. Ich habe bei Mercks Briefwechsel gesehen, wie Merck den Herausgeber Wieland davon überzeugen konnte, in seinem Merkur auch eine positive Besprechung von Lichtenbergs Physiognomick erscheinen zu lassen, nachdem Lenz im Merkur ziemlich dagegen wüten durfte und Merck eine Retourkutsche des Göttingers befürchtete - die er nicht brauchen konnte, waren doch Lichtenberg und seine Verbindungen nach England wichtig für ihn. Jetzt bei Lichtenberg gelesen, wie sich der gegenüber einem Freund befriedigt über die neuerliche Rezension im Merkur (von Merck persönlich, aber das wusste Lichtenberg wohl nicht) äussert. So macht Literatur Spass: Mosaiksteinchen zu Mosaiksteinchen. ;)
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Der Merck Briefwechsel wartet bei mir noch auf die Lektüre.
BTW, kennst Du eine bezahlbare Ausgabe des Briefwechsels von Wieland?
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BTW, kennst Du eine bezahlbare Ausgabe des Briefwechsels von Wieland?
Bezahlbar? Nein. ... Ich kenne nicht einmal eine bezahlbare Werkausgabe ... >:(
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BTW, kennst Du eine bezahlbare Ausgabe des Briefwechsels von Wieland?
Bezahlbar? Nein. ... Ich kenne nicht einmal eine bezahlbare Werkausgabe ... >:(
Die gibt es schon http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=16165944&b=1
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Die gibt es schon http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=16165944&b=1
Ach soooo ... ich dachte, Du meinst: Neu. 8)
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Lichtenberg, der sich die Instrumente für seine Vorlesung selber besorgen muss. Man stelle sich das heute mal vor. Oder in der Forschung: Jeder Forscher bastelt sich sein eigenes Taschen-CERN ... >:D
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Faszinierend! In Brief 190 beschreibt Lichtenberg einen Vorläufer der Fotografie.
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Stimmt - hatte ich ganz überlesen. Obwohl Lichtenberg dann offenbar seine Idee nicht weiterverfolgt hat. :(
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Es ist wirklich ein Wahnsinn, wie lange es damals gedauert hat, die geographischen Koordinaten der Städte exakt zu bestimmen. Das nötigt mir einigen Respekt ab. Und dazu mußte der arme Lichtenberg monatelang in Stade verweilen, daß er nun gar nicht mochte. Zum Glück ist er nun fast wieder auf dem Weg nach Göttingen, um den Meyer herauszugeben und um danach endlich nach London aufbrechen zu können.
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Lichtenberg ist aber auch ein richtiger Hansdampf-in-allen-Gassen. Hier ein bisschen Vermessung, dort ein bisschen Physik, Herausgeber, Autor ...
Und dann seine ständigen Reibereien mit Kästner. Nie so schlimm, dass die Situation eskalieren könnte, aber immer wieder versucht Kästner dem Kleinen Stöckchen zwischen die Beine zu werfen. (Jedenfalls aus Lichtenbergs Sicht.)
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Und dann seine ständigen Reibereien mit Kästner. Nie so schlimm, dass die Situation eskalieren könnte, aber immer wieder versucht Kästner dem Kleinen Stöckchen zwischen die Beine zu werfen. (Jedenfalls aus Lichtenbergs Sicht.)
Das muß noch kommen. Bisher taucht Kästner fast nicht auf.
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Bisher taucht Kästner fast nicht auf.
Als Briefpartner, wenn ich mich recht erinnere, nur im Zusammenhang mit der Göttinger Gelehrten Gesellschaft - oder wie sie genau hiess. Aber Kästner versucht immer wieder mal, Lichtenberg zu gängeln, so, wenn er ihm einen völlig unerwünschten Assistenten beigeben will für seine Vermessungen.
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Tatsächlich sind die meisten Briefe nun eher "geschäftlicher" Natur, nachdem Lichtenberg einmal nach Göttingen zurückgekehrt ist und dort seine Vorlesungstätigkeit begonnen hat. An Dieterich wird nicht mehr geschrieben. Weshalb sollte Lichtenberg? Er wohnte ja nun in dessen Haus ... Dennoch sind hin und wieder interessante Nachrichten. So, wenn Lichtenberg beschreibt, wie er als erste Göttinger Professor mit seinen Studenten "Feldforschung" betreibt: Wie er mit entsprechender Ausrüstung vor die Stadt geht und Franklins Versuche mit den elekrischen Drachen reproduziert. Oder wie er - so nebenbei und ganz unaufgeregt - mit seinen "Staubfiguren" die positive und die negative Elektrizität entdeckt.
Ich bin jetzt mit Band 1 durch. Wo steckst Du?, BigBen?
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Ich bin jetzt mit Band 1 durch. Wo steckst Du?, BigBen?
Ca. in der Mitte des ersten Bandes. :'(
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Bei den amtlichen Briefen verknotet sich mein Hirn immer etwas. Die Sprache (Satzbau, Grammatik) unterscheidet sich ja doch gehörig von der damaligen Alltagssprache (unter der Annahme, Briefe an Dieterich et al. geben die Alltagssprache wider). Gab es für die amtlichen Schreiben Formvorgaben oder so etwas wie Templates? Heutzutage kann man in diversen Duden-Ausgaben geeignetes finden. Gab es damals etwas Vergleichbares? ???
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Gab es für die amtlichen Schreiben Formvorgaben oder so etwas wie Templates? Heutzutage kann man in diversen Duden-Ausgaben geeignetes finden. Gab es damals etwas Vergleichbares? ???
Formvorgaben gab es sicher. Meines Wissens gab es schon im 17. und frühen 18. Jahrhundert Briefsteller bwz. Brief-Mustersammlungen. An der Uni Basel gab's mal eine Dissertation (http://dg.philhist.unibas.ch/forschung/abschlussarbeiten/detailseite/?tx_x4equalificationgeneral_pi1%5BshowUid%5D=5186&cHash=45914a9a45768a122bf1027da39852c9)dazu. Wie weit auch amtliche Briefe so was kannten, entzieht sich meiner Kenntnis, aber es würde mich wundern, wenn nicht.
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Es ist schon paradox, wenn Lichtenberg in seinen Briefen aus London immer wieder betont, wie wenig Zeit ihm doch zum Briefe schreiben bleibt. Diese Briefe aber andererseits die bisher längsten sind. ;D
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"Entschuldige meinen langen Brief; ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen."
Wird zwar Goethe zugeschrieben (ich finde allerdings auf die Schnelle keine Quellenangabe), könnte aber ebenso gut, ja noch besser zu Lichtenberg passen. 8)
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Im Freiheitskrieg der Nordamerikaner steht Lichtenberg voll und ganz auf Seite der Engländer. Zumindest in seinen Briefen. Nun ja - er hatte auch keinen Grund, sich über seinen Dienstherrn zu beklagen.
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Die Verbform "schrob", die Kollege Köllerer so gern für "schrieb" gesetzt sehen möchte, Lichtenberg scheint sie gekannt zu haben. Jedenfalls kennt er "geschroben" - allerdings für "geschraubt". ;)
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Die Verbform "schrob", die Kollege Köllerer so gern für "schrieb" gesetzt sehen möchte, Lichtenberg scheint sie gekannt zu haben.
Gab es das wirklich? Mir ist diese Form noch nicht über den Weg gelaufen, was aber daran liegen mag, dass viele alte Texte orthografisch geglättet werden.
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Die Verbform "schrob"... Jedenfalls kennt er "geschroben" - allerdings für "geschraubt"
Gab es das wirklich? Mir ist diese Form noch nicht über den Weg gelaufen....
"Schrauben" als starkes Verb? Schrauben, schrob, geschroben ?- Das hat es gegeben und ist m.W. in manchen Gegenden noch gebräuchlich. Allgemein in Gebrauch : "verschroben" - ein schönes Wort!
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Die Verbform "schrob"... Jedenfalls kennt er "geschroben" - allerdings für "geschraubt"
Gab es das wirklich? Mir ist diese Form noch nicht über den Weg gelaufen....
"Schrauben" als starkes Verb? Schrauben, schrob, geschroben ?- Das hat es gegeben und ist m.W. in manchen Gegenden noch gebräuchlich.
Welche Gegenden das wohl sind ...? ;D
Allgemein in Gebrauch : "verschroben" - ein schönes Wort!
In der Tat. Dass es auf das Verb "schrauben" verweist, war mir nicht bekannt.
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Die Verbform "schrob"... Jedenfalls kennt er "geschroben" - allerdings für "geschraubt"
Gab es das wirklich? Mir ist diese Form noch nicht über den Weg gelaufen....
"Schrauben" als starkes Verb? Schrauben, schrob, geschroben ?- Das hat es gegeben und ist m.W. in manchen Gegenden noch gebräuchlich.
Welche Gegenden das wohl sind ...? ;D
Z. B. diese: Калинингра́дская о́бласть:
Allein manieriert heißt ein Kunstprodukt nur alsdann, wenn der Vortrag seiner Idee in demselben auf die Sonderbarkeit angelegt und nicht der Idee angemessen gemacht wird. Prangende (Preziöse), das Geschrobene und Affektierte, um sich nur vom Gemeinen (aber ohne Geist) zu unterscheiden, sind dem Benehmen desjenigen ähnlich, von dem man sagt, daß er sich sprechen höre.
Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft, Kap.59
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Welche Gegenden das wohl sind ...? ;D
Darmstadt-Göttingen? *ggg*
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Hallo BigBen!
Nicht, dass Du dich dann wunderst: Ich werde wohl morgen den ersten Band des Briefwechsels mal im Blog vorstellen. Wie weit bist Du inzwischen gekommen?
Grüsse
sandhofer
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Wie weit bist Du inzwischen gekommen?
L. ist noch in London und schreibt ellenlange Briefe.
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OK. Dann brauche ich mich nicht zu beeilen. ;D
Ich werde wohl morgen den ersten Band des Briefwechsels mal im Blog vorstellen.
Gesagt, getan. (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=3895)
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Ich werde wohl morgen den ersten Band des Briefwechsels mal im Blog vorstellen.
Gesagt, getan. (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=3895)
Schöner Artikel. Eine Rezi in der Art würde ich nie hinbekommen.
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Ach, das ist im Grunde genommen nur heisse Luft ... ;)
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Ach, das ist im Grunde genommen nur heisse Luft ... ;)
Mein Lufterhitzer ist wohl kaputt. 8)
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Band 2, Brief N° 998 an Amelung
Vielleicht mit Ausnahme der ebenso berühmten Briefe Lessings zum Tod seines Sohns und seiner Frau habe ich selten einen ergreifenderen Bericht über den Tod einer geliebten Person gelesen, wie diese Zusammenfassung Lichtenbergs von seinem Verhältnis zur Stechardin, bis hin zu ihrem Tod.
(Und ja: Ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass das Verhältnis nach heutigen Begriffen noch skandalöser ist als nach zeitgenössischen, war die Stechardin doch zum Zeitpunkt ihres Eintretens in den Lichtenberg'schen Haushalt knappe 13 Jahre alt. Aber nach damaligen Begriffen war sie heiratsfähig und Lichtenberg hat ziemlich sicher recht, wenn er meint, dass er sie vor einem Leben in der Gosse bzw. in einem Bordell gerettet hat.)
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Lichtenberg berichtet von einer Spezialvorlesung für (u.a.) Goethe.
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Ich merke, dass ich, wenn ich zu langsam lese, den Überblick und Zusammenhang verliere. Ausserdem wird gegen Ende von Band 2 Lichtenberg wieder spannender in dem Sinn, dass er nach und neben Dieterich wieder neue Briefpartner gefunden hat, denen gegenüber er seiner satirisch- ironischen Ader freien Lauf lassen kann.
Ergo: Band 2 gestern Abend fertig gelesen ...
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Ich merke, dass ich, wenn ich zu langsam lese, den Überblick und Zusammenhang verliere.
Ich sehe den Zaunpfahl, aber ich komme trotzdem nur langsam voran. 8)
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Das war kein Zaunpfahl; das war eine schüchterne Entschuldigung meinerseits, dass ich so voranpresche. Beim Gomperz geht es mir übrigens genaus so ... :-[
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Band II im Blog (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=4142) besprochen. ;)
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Band III bis jetzt v.a. geschäftliche Briefe, wissenschaftliche Korrespondenz und Empfehlungen von seinen Studenten an Freunde. Um ehrlich zu sein, habe ich die ellenlangen 'elektrischen' Briefe Voltas nur überflogen. :angel:
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Um ehrlich zu sein, habe ich die ellenlangen 'elektrischen' Briefe Voltas nur überflogen. :angel:
Banause! Kein Wunder, dass Du so schnell mit Lesen voran kommst.
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Mich interessiert Lichtenberg. Gut, seine Zeit, sein Umfeld auch auch - aber dafür brauche ich keine seitenlangen Texte zu lesen, die elektrische Versuchsanordnungen aus dem 18. Jahrhundert beschreiben. Mir genügt es, zu sehen, wie Volta und Lichtenberg hier von gleich zu gleich kommunizieren, beide genau wissen, wovon der andere redet, bzw. schreibt. Wissenschaftsgeschichte in Ehren ... >:D
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Wobei ich dann z.B. die Ausführungen zur Astronomie sehr gern und im Detail lese. Lichtenberg ist ja ein grosser Fan von Herrschel, glaubt ihm auch seine Vulkanausbrüche auf dem Mond (gut, nicht als einziger damals) und hat - obwohl er mit der Göttinger Sternwarte nichts zu tun hat - sogar eigene Fernrohre. Und nicht die schlechtesten. So was interessiert mich wiederum. (Aber das hat mich schon bei Alexander von Humboldts "Kosmos" interessiert ...)
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Zu Beginn von Band III stirbt einer der "intimsten" Briefpartner Lichtenbergs. Der private Lichtenberg tritt somit einmal mehr in den Hintergurnd, und es sind die Briefe in diesem Band bis anhin meist amtlicher oder wissenschaftlicher Natur, also professionell. Das macht die Lektüre leicht langatmig ... :(
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Brief N° 1641, an Georg Friedrich Werner:
Ein äusserst langer Brief, in dem Lichtenberg seine wissenschaftsgeschichtliche und -theoretische Position (zumindest, was die Physik betrifft) ganz klar darstellt. U.a. der Satz:
Ich dachte, die Aetherzeiten in der Physic wären vorbey. ;D
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Ich dachte, die Aetherzeiten in der Physic wären vorbey. ;D
Optimist!
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Goethe schreibt an Lichtenberg - in der Hoffnung, seine Farbenlehre bestätigt zu bekommen. Lichtenberg ist ein höflicher Mensch und zuerst schreibt er ja zurück. Aber dann wird es ihm offenbar zu dumm; Goethes Obsession, mit Newton zu einem Ende gekommen zu sein, ist inkurabel. Goethe hat Lichtenberg sein Schweigen denn auch ganz eindeutig übel genommen ... ::)
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Band III vergebloggt (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=4271). Jetzt ist erst mal Pause mit Lichtenberg; Wielands Agathon ruft ...
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Du bist mir zu schnell. Da ich nicht ununterbrochen nur die Briefe lesen kann, werden es nur ein paar pro Woche.
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Ich weiss. Aber wenn ich nur ein paar pro Woche lese, verliere ich den Zusammenhang. :(
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Ich weiss. Aber wenn ich nur ein paar pro Woche lese, verliere ich den Zusammenhang. :(
Die Briefempfänger mussten noch länger zwischen den einzelnen Briefen warten. 8)
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Wenn ich die Briefe in Echtzeit lesen würde, könnte es leicht geschehen, dass ich das Ende des 4. Bandes nicht mehr erlebe... :angel:
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Ich fahre dann mal so langsam mit Band 4 fort. Wenige Briefe von, die meisten an Lichtenberg. Seine Abneigung gegen das Briefeschreiben scheint nur noch zuzunehmen. :(
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Ja, ja, ich weiß, daß ich diese Lektüre in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe. 8)
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Dafür bin ich im 4. Band unterdessen auf S. 100. Aber, wie gesagt: Von Lichtenberg ist wenig ... :(
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Aber, wie gesagt: Von Lichtenberg ist wenig ... :(
Wenig geschrieben oder hat wenig die Zeiten überdauert?
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Wenig geschrieben oder hat wenig die Zeiten überdauert?
Da Lichtenberg sich immer wieder ob seiner Säumigkeit selber anklagt und entschuldigt, vermute ich ersteres. Immerhin begann damals offenbar bereits eine Epoche der Autographensammlung, und LIchtenberg war ein bekannter Mann, dessen Briefe man aufzuheben begann. Briefe Lichtenbergs tauchen in August von Goethes Nachlass auf, die in keinem Zusammenhang mit Goethe - ob Junior oder Senior - stehen. Und der Senior nimmt übrigens einen zweiten Anlauf, Lichtenberg von der physikalischen Korrektheit seiner Farbenlehre zu überzeugen, nachdem ihm Lichtenber die physiologische schon zugestanden hat. :)
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Es bleibt auch in den Folgemonaten bei meist naturwissenschaftlicher Korrespondenz: die Anti-Phlogiston-Theorie der Franzosen (d.i., die Entdeckung des Sauerstoffs), die tierische Elektrizität (Volta) und - Seebädern stehen dabei im Zentrum. Lichtenberg ist nun eigentlich ständig mehr oder weniger krank.
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Lazarus Bendavid schreibt einen merkwürdigen Brief an Lichtenberg, in dem er zu beweisen versucht, dass der liebe Gott bei der Einrichtung der Stiftshütte zu Jerusalem schon 3'000 Jahre vor der Wissenschaft die Elektrizitätslehre so angewendet habe, dass der Tempel vor Blitzeinschlägen bewahrt blieb. Erinnert mich jemand an diesen Brief, wenn das 8. Stück der Horen fällig ist?
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Cotta hat den Herausgeber Schiller mehrfach aufgefordert, doch auch Lichtenberg ins Boot der Beiträger der Horen zu nehmen. Schiller verspricht es immer wieder, erwähnt auch in Briefen gegenüber Körner seine feste Absicht hierzu - und tut es dann doch nicht. Nun, Lichtenberg hat zu der Zeit (1795) verschiedene solche Einladungen erhalten, aber bei keiner zugesagt. Schillers Einladung wäre wohl ähnlich ins Leere gelaufen wie alle andern.
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Da ist bei den Briefen von Cotta an Schiller an Lichtenberg usf. wohl vor lauter copy and paste was schiefgegangen :).
lg
orzifar
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Wenn Du meinst, dass das Posting doppelt vorhanden ist: Das war eigentlich in der Hoffnung, dass sich in zwei verschiedenen Threads zwei verschiedene Diskussionen daraus entwickeln - eine zu den Horen, eine zu Lichtenberg. ;)
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Ich nähere mich so langsam Lichtenbergs letztem Lebensjahr. Lichtenbergs eigene Briefe sind meist naturwissenschaftlichen Inhalts und gehen an Kollegen; seine privaten Briefe (an seinen einzig verbliebenen Bruder, seinen Neffen und an seinen Verleger, Dieterich, wenn der mal auf einer Messe ist) haben irgendwie auch den Schwung und Elan der frühen Briefe verloren. Und den Witz. Nun ja - die politische Situation während und nach den Koalitionskriegen gegen Frankreich ist ernst und bedrohlich, Lichtenbergs Gesundheitszustand auch nicht der beste. Bürger und Forster sind gestorben, mit letzterem war der Kontakt schon länger abgerissen. Der dezidierte Anti-Revolutionär Lichtenberg hat Forsters Wendung zur Revolution nicht verstanden und sie dem Einfluss von Forsters Frau zugeschrieben. Ich habe den Eindruck, dass Lichtenberg beginnt, sich einsam zu fühlen...
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Lichtenberg ist gestern Nacht an Lungenentzündung gestorben. Sein letzter Brief ging an seinen Bruder.
Ich bin jetzt im Büro und kann nicht nachschlagen. In einem der letzten Briefe an ihn entschuldigt sich B(lumenbach? - jedenfalls beginnt der Absender mit B und gehört zu den paar wenigen, die regelmässig mit ihren Briefen vertreten sind), dass er einen so langen Brief schreibe, weil er keine Zeit habe, sich kurz zu fassen. Ich habe das bisher Goethe zugeschrieben; es scheint aber schon ein Topos gewesen zu sein. Muss die Stelle noch genau heraussuchen.
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Sodele, hier sind wir:
Brief N° 2946, von Heinrich Wilhelm Brandes:
- Verzeihen Sie meine Umständlichkeit: - vielleicht hätte ich auch kürzer geschrieben, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte.
10. Dezember 1798
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Mittlerweile fertig und auch im Blog mal was zu Band IV geschrieben: http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=4575
Was nicht heisst, BigBen, dass ich Deine Bemerkungen hier zu Lichtenberg nicht mit grösster Spannung noch erwarte und mit eben so grosser Aufmerksamkeit lesen und kommentieren werde. ;D
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Solange das so heiß ist, lese ich ausschließlich auf dem Kindle. Du mußt also noch ein wenig warten.
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M.W. gibt's den Briefwechsel in dieser Ausgabe auf Google-Books. Kann Kindle das?
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Das ist nur eine unvollständige Leseprobe. Aber prinzipiell könnte man das auf den Kindle bringen (calibre ist das richtige Werkzeug dafür).
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Gestern und vorgestern war's ja nun ziemlich kühl. Ich nehme also an, Du hast wieder tapfer weiter gelesen ... :teufel:
Ich habe dafür im Blog (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=4603)noch versucht, die gesamte Ausgabe des Briefwechsels kurz zu skizzieren.