Hallo sandhofer,
ich habe Deinen Buffon-Beitrag im Blog soeben noch einmal gelesen. Du schreibst:
Es dauerte rund 100 Jahre, bis die französischen Naturwissenschafter wieder aus dem riesigen Schlagschatten Buffons heraustreten konnten, und es auch in Frankreich wieder möglich war, zu wissenschaftlich relevanten Themen zu publizieren und damit Erfolg zu haben – der Erfolg also nicht an der Eleganz des Stils hing, unabhängig vom Thema und der Relevanz der Publikation. In dieser Zeit waren ihnen die Engländer und die Deutschen schon fast davon gerannt.
Naja, was ist mit Lavoisier, Laplace und vor allem dem Evolutionisten Lamarck? Das sind drei Namen, die für die Kontinuität der französischen Naturwissenschaften nach Buffon stehen. In Deutschland fällt mir für jene Zeit lediglich Humboldt ein, in England hatte vor Darwin nur der Geologe Lyell ein gewisses Gewicht. Und auch der wäre vergessen, hätte er nicht Darwin inspiriert.
LG
Tom