Author Topic: Wilhelm von Humboldt  (Read 1814 times)

Offline sandhofer

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Wilhelm von Humboldt
« on: 06. März 2012, 19.43 Uhr »
Hallo zusammen!

Nach seinem jüngern Bruder nun auch Wilhelm - in Form der fünfbändigen Werkausgabe der WBG. "Hermann und Dorothea" ist eine sehr intelligente Analyse des Werks seines Freundes Goethe. Wenn schon Freunde Rezensionen schreiben, wünscht man sich, dass es, so wie hier, intelligente Freunde sind.

Grüsse

sandhofer
« Last Edit: 25. März 2012, 13.28 Uhr by sandhofer »
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

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Re: Wilhelm von Humboldt: Hermann und Dorothea von Göthe
« Reply #1 on: 07. März 2012, 19.45 Uhr »
Selbst wenn er im Vergleich zu seinem kleinen Bruder ein Stubenhocker war: Reisen konnte er auch. "Die Vasken".  ;)
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Offline sandhofer

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Re: Wilhelm von Humboldt: Hermann und Dorothea von Göthe
« Reply #2 on: 10. März 2012, 10.07 Uhr »
Heute hätte ich beinahe einen Wein gekauft, der sich "Los Vascos" nannte. Dann allerdings habe ich gesehen, dass das kein Spanier und kein Franzose war, sondern ein Chilene. Also hab' ich's sein gelassen. (Wobei, wenn ich genauer darüber nachdenke: Ich hätte so zwanglos die beiden Brüder Humboldt in einer Flasche vereint gehabt ...  :D )
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Offline sandhofer

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Re: Wilhelm von Humboldt
« Reply #3 on: 25. März 2012, 13.31 Uhr »
Sodele, mal den Titel geändert; ich will nicht gleich für jeden neuen Titel aus meiner Werkausgabe einen eigenen Thread eröffnen.

In der Zwischenzeit bin ich in Band 3, den sprachwissenschaftlichen Schriften Wilhelm von Humboldts. Da ist er wohl auch in seinem Element, so, wie es Alexander bei seinen Reisen und geologischen Forschungen war. Wilhelm von Humboldts sprachwissenschaftliche Werke können - zumindest formal - auch heute noch jedem Wissenschafter zum Vorbild dienen mit der Unvoreingenommenheit und Präzision seiner Texte.
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Offline sandhofer

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Re: Wilhelm von Humboldt
« Reply #4 on: 07. April 2012, 14.33 Uhr »
Verblüffend, wieviel moderne Sprachwissenschaft im alten Wilehlm von Humboldt steckt. Er war seiner Zeit wohl mehr voraus als sein Bruder Aexander, der noch so der letzte Universalgelehrte war / zu sein versuchte (zusammen mit Goethe - verblüffend auch, dass Goethe mit dem ältern Bruder dann doch mehr anzufangen wusste. Vielleicht, weil die Sprachwissenschaften halt dann doch so gar nicht sein Ding waren?)
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