Author Topic: Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur  (Read 1316 times)

Offline sandhofer

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Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur
« on: 21. Dezember 2011, 10.58 Uhr »
Hallo zusammen!

Was Sigmund Freud zu Gute zu halten ist: Er greift nicht zurück auf irgendeinen lieben Gott, auch wenn er sonst genug Metaphysisches selber konstruiert. Und weder geht er mit der katholischen Kirche davon aus, dass der Mensch grundlegend böse ist, noch mit der allzu naiven Aufklärung davon, dass es ja nur die Verhältnisse sind, die den Menschen schlecht machen, er selber aber im Grunde genommen gut und edel ist. Seine Libido und sein Todes- bzw. Destruktionstrieb sind auf demselben Level mit derselben Potenz angesiedelt.

Grüsse

sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus