So, mittlerweile damit fertig geworden. Zu Beginn des 3. Teils gibt es eine köstliche Schilderung eines Männerabends. Leider nimmt auch darin die Suche nach dem Mörder im Gespräch einen immer höheren Rang ein.
Der Schluss? So ungewöhnlich, wie ihn mein Klappentext haben will, ist er ja nicht. Auch Agathe Christie hat einen Krimi mal ähnlich konstruiert. Höchstens, dass nach dem Schluss noch ein zusätzliches Ende kommt, spricht dafür, dass Doderer hier den klassischen Krimi transzendierte. Alles in allem, wie immer bei Doderer: Die hohe sprachliche Qualität entschädigt fürs Trivial-Expressionistische, das immer wieder dazu führt, dass Kokosch genau das Richtige fühlt und am genau richtigen Platz steht.