Hallo Mombour.
So wie Márai anfängt so hört er auch auf, schrecklich
Diesen Gott, der helfend den Armen seine Hände entgegen hält, sie ins Paradies holt und beschützt, den möchte ich gerne erleben. Aber das ist der gleiche Gott, der den Menschen die Verantwortung nimmt, den man blindlings hinterherläuft. Das passt alles nicht zusammen, eher stellt man mit Entsetzen fest, was alles auf der Welt geschieht, und zweifelt ...
Für mich ist ja Gott so eine Art "Ordnung", eine harmonische Energie durch und durch, "Liebe"?, manchmal sage ich auch "Licht", auf jedem Fall tut sie der Seele so gut. Dahin kommt man aus der Freiheit hin, und Márai hatte so gute Ansätze. UND ich denke mir, um so "ärmer" man wird um so intensiver ist dieses Gefühl.
Apropos "die Reichen", es gibt Statistiken, da saufen die Reichen weitaus mehr als arme

Aber man weiß ja nie wo Márai letztendlich steht, meint er mit reich die Unfreien, könnte man es in ein anderes Licht rücken. Dann würde er aber mit arm die Freien meinen, die dann auch ihre Freiheit begießen. Ne, mir ist das ganze Werk zu lauh, nicht so mein (unser) Ding.

LG
Anita