Hallo!
Sagt dieser Roman oder der Autor jemand etwas?
Laut Tagesanzeiger "eine virtuose Gelehrtensatire", die u.a. auch auf Leibniz'
Theodizee Bezug nehmen soll.
Allerdings nennt der Tagesanzeiger-Kritiker Leibniz'
Theodizee einen "Essay", und Lüscher will seinen Helden Kraft sich mit einer Million von seinen Geldsorgen (4 Kinder in der Ausbildung, 2 Scheidungen, 1 teures Haus) loskommen lassen. Ersteres zeigt, dass der Kritiker (Martin Ebel) seinen Leibniz nicht kennt (aber wer von den heutigen Kritikern kennt ihn schon?); zweiteres, dass Lüscher keine Ahnung von Finanzen hat: Mit einer Million (egal ob Euro oder Schweizer Franken) zahlst du heute knapp dein Häuschen ab. Alimente oder Ausbildung der Kinder finanzierst du damit nicht auch noch gleichzeitig.
Ich bin also sehr, sehr, misstrauisch.
Grüsse
sandhofer