Autor Thema: Buch vs. e-book - Wie das Buch überleben wird. In der "Welt".  (Gelesen 2815 mal)

Offline sandhofer

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Buch vs. e-book - Wie das Buch überleben wird. In der "Welt".
« am: 09. September 2013, 20.01 Uhr »
Hier findet man einen Artikel zum Thema "Wie das Buch das Zeitalter des e-book überleben wird".  :hi:
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

Offline orzifar

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Re: Buch vs. e-book - Wie das Buch überleben wird. In der "Welt".
« Antwort #1 am: 09. September 2013, 20.47 Uhr »
Hallo!

Was mich betrifft liegt der Autor völlig falsch. Ich lese zu 99 % des Inhalts wegen, nicht der Maroquin- und Saffianledereinbände wegen. Ich gehe auch in kein "Nobelrestaurant oder gediegenes Traditionslokal", zu keiner Zeit und schon gar nicht freiwillig. (Schon deshalb nicht, weil das dort üblicherweise in ungustiösen Mengen vertretenen Schnöselpublikum meinem Appetit wenig zuträglich ist.) Wenn ich - wie eben jetzt - Musgrave oder Vollmer - lese, dann ist mir das Aussehen des Buches so was von egal: Wichtig ist einzig, dass die Bindung in Ordnung ist (bei beiden Büchern der Fall). Aber ich gehöre ohnehin zu den ästhetischen Ignoranten, die sich auf einer Designerklomuschel nicht wohler fühlen als am Bahnhofsklo. Andererseits ironisiert der Autor mehr-weniger seine Ausführungen: Und weiß wohl selbst nicht, ob er sie ernst nehmen soll. Ich entscheide mich nicht für die Ernsthaftigkeit.

lg

orzifar
« Letzte Änderung: 09. September 2013, 23.57 Uhr von orzifar »
Derzeitige Lektüre:

Marcel Proust: Im Schatten junger Mädchenblüte
Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums. Die Frühzeit.
Nick Bostrom: Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution.
Eckhard Keßler: Die Philosophie der Renaissance. Das 15. Jahrhundert.
Adrián Paenza: Mathematik durch die Hintertür
Michaela Masek: Geschichte der antiken Philosophie
Friedhelm Decher: Die Schule der Philosophen
Niall Ferguson: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen.

Offline sandhofer

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Re: Buch vs. e-book - Wie das Buch überleben wird. In der "Welt".
« Antwort #2 am: 10. September 2013, 07.38 Uhr »
Hallo

Ich für meinen Teil unterscheide ja zwischen dem Buch als physischer Präsentationsform eines Textes und - eben - dem Text selber. Für den Text spielt es keine Rolle, wie er präsentiert wird, ob als Buch, in elektronischer Form oder handgepinselt auf Pergament und in Ziegenleder gebunden. Ich vermute, dass der Autor insofern Recht hat, als dass das Buch wirklich als Luxusvariante der Präsentation eines Textes überleben wird. Für das übliche Lesefutter an Neuerscheinungen etc., Gebrauchsliteratur sowieso, wird wohl die elektronische Form den Siegeszug antreten. Bzw. hat ihn schon angetreten.

Grüsse

sandhofer
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Offline sandhofer

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Re: Buch vs. e-book - Wie das Buch überleben wird. In der "Welt".
« Antwort #3 am: 10. September 2013, 07.39 Uhr »
PS. Dazu passen würde, dass z.B. die Büchergilde Probleme hat, ihre Projekte über die Banken zu finanzieren. Die glauben offenbar schon nicht mehr an die Überlebenschance des Mediums "Buch"...
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Offline sandhofer

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Re: Buch vs. e-book - Wie das Buch überleben wird. In der "Welt".
« Antwort #4 am: 10. Juni 2014, 17.34 Uhr »
Was mich bei den aktuellen Temperaturen wundert:

Ein Buch bei > 30° am Schatten, in feuchter Hitze, notabene, zu lesen, ist eine Tortur fürs Papier und die Bindung. Und den Leser. Allerding wird mein Tablet sogar von selbst heiss, heisser als jedes Buch werden könnte, und die Schmierspuren der fettigen Finger auf dem Display sind auch nicht schön. Was macht der Leser bei diesen Temperaturen?
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