Autor Thema: Franz M. Wuketits ist gestorben  (Gelesen 73 mal)

Offline orzifar

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Franz M. Wuketits ist gestorben
« am: 10. Juni 2018, 03.42 Uhr »
Hallo,

Franz M. Wuketits ist mit nur 63 Jahren vor einigen Tagen gestorben. Er war einer der wenigen klugen Köpfe in der österreichischen Philosophielandschaft, der die Naturwissenschaft (insbesondere die Biologie) in die Philosophie eingebracht und deren Bedeutung erkannt hat. Anlass für mich, einige der noch ungelesen hier stehenden Werke von ihm zu lesen. Schade um diesen anregenden Denker.

lg

orzifar
Derzeitige Lektüre:

Hans-Joachim Dahms: Positivismusstreit
Marcel Proust: Im Schatten junger Mädchenblüte
Niall Ferguson (Hrsg.): Virtuelle Geschichte. Historische Alternativen im 20. Jahrhundert.
Nick Bostrom: Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution.
Peter Farb: Die Indianer. Entwicklung und Vernichtung eines Volkes.
Franz M. Wuketits: Naturkatastrophe Mensch. Evolution ohne Fortschritt.
Manfred Spitzer: Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert.

Offline sandhofer

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Re: Franz M. Wuketits ist gestorben
« Antwort #1 am: 10. Juni 2018, 06.27 Uhr »
Oh. So etwas ist immer traurig, auch wenn ich  von ihm nur seinen "Mit Pessoa in den Baumarkt" gelesen haben.
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

Offline orzifar

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Re: Franz M. Wuketits ist gestorben
« Antwort #2 am: 11. Juni 2018, 04.55 Uhr »
Oh. So etwas ist immer traurig, auch wenn ich  von ihm nur seinen "Mit Pessoa in den Baumarkt" gelesen haben.

Die meisten seiner anderen Bücher sind recht lesbar, allerdings hat er dazu geneigt, sehr viel zu publizieren und sich zu wiederholen. Oder auch Gedanken zu breit auszuwälzen.

Es macht auch deshalb nachdenklich, weil nun bereits Menschen der eigenen Generation sterben (selbst wenn ich noch ein wenig jünger bin). Carpe diem. Zeigt mir, dass ich zu Recht in letzter Zeit Bücher nicht zu Ende gelesen habe - denn die Zeit ist endlich.

lg

orzifar
Derzeitige Lektüre:

Hans-Joachim Dahms: Positivismusstreit
Marcel Proust: Im Schatten junger Mädchenblüte
Niall Ferguson (Hrsg.): Virtuelle Geschichte. Historische Alternativen im 20. Jahrhundert.
Nick Bostrom: Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution.
Peter Farb: Die Indianer. Entwicklung und Vernichtung eines Volkes.
Franz M. Wuketits: Naturkatastrophe Mensch. Evolution ohne Fortschritt.
Manfred Spitzer: Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert.

Offline Karamzin

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Re: Franz M. Wuketits ist gestorben
« Antwort #3 am: 11. Juni 2018, 22.18 Uhr »
Jetzt hat es auch wieder einen Vertreter meines Geburtsjahrganges ereilt.

Ich habe Franz Wuketits als Referenten der Freien Akademie e.V. auf Schloss Schney bei Lichtenfels in Franken kennengelernt, wo er Stammgast gewesen war

https://www.franken-akademie.de/

http://www.freie-akademie-online.de/index.php/praesidium-und-geschaeftsstelle

und war beeindruckt von seinem umfassenden Wissen vor allem auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie.

Souverän wies er Versuche der Kreationisten zurück, sich sozusagen durch die Hintertür wieder Einlass zu verschaffen. Schmerzlich wird nunmehr durch sein Fehlen bewusst, dass sich die säkulare Szene auch heute noch teilweise mühsam ihren Weg bahnen muss.