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Weil's so schön war, habe ich Peter Burkes "The Italian Renaissance" gleich nachgeschoben. Als Nicht-Historiker kann ich das Buch nur empfehlen.
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Einmal eingelesen, flutscht Holbach so richtig. Jedenfalls im "Système social", das eher politisches Pamphlet denn Philosophie darstellt. Dennoch recht interessant.
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von orzifar am 21. Juli 2018, 03.51 Uhr »
[...] die Darstellung der Alternativen sollte schon Hand und Fuß haben.

Kann sie das wirklich haben? Mir ist Fiktion, die sich von Anfang an als Fiktion ausgibt lieber ... ;)

Um nicht missverstanden zu werden: Ich habe nichts gegen eine solche SF. Und die Übergänge werden wohl fließend sein: Trotzdem kann man sicherlich zwischen wahrscheinlicheren und weniger wahrscheinlichen Szenarien unterscheiden. Entscheidend aber wird sein, wie klug und geistreich sich der Schreibende bei all dem verhält, ob nun Historiker oder Romanautor (jener wird - je weiter das alternative Ereignis zurückliegt - desto mehr Vorsicht walten lassen (weil eben nur noch spekulativ), während dieser sich darum nicht zu bekümmern braucht). Aber wie erwähnt - klug (oder dämlich) kann dann beides sein.

lg

orzifar
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von sandhofer am 20. Juli 2018, 17.42 Uhr »
[...] die Darstellung der Alternativen sollte schon Hand und Fuß haben.

Kann sie das wirklich haben? Mir ist Fiktion, die sich von Anfang an als Fiktion ausgibt lieber ... ;)
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von orzifar am 19. Juli 2018, 03.20 Uhr »

Du sagst da: "Wie das von Deutschland dominierte Europa ausgesehen hätte (wenn England im Ersten Weltkrieg neutral geblieben wäre) hat sich mir ebensowenig erschlossen wie die Folgen, die eine Eroberung Englands (oder der Sowjetunion) im Zweiten Weltkrieg gehabt hätten." - Ich frage mich sowieso, ob so etwas nicht letzten Endes in der Fiktion besser aufgehoben gewesen wäre:

- Philipp K. Dick: Das Orakel vom Berge für eine Eroberung Englands (und der USA) durch Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg
oder
- Hannes Stein: Der Komet für einen gar nicht erst stattgefundenen Ersten Weltkrieg, weil der Thronfolger schon nach dem ersten Attentat wieder "z'haus" ging

scheinen mir zumindest ebenso valable virtuelle Geschiche anzubieten wie die Profis.

Dick wird im Vorwort erwähnt (und ich gestehe, dass ich deine Besprechung schon vergessen hatte). - Die Subsumption unter ein bestimmtes Genre scheint mir so wichtig nicht: Wenn ich aber von vornherein SF zu produzieren vorgebe, muss ich mich sehr viel weniger um die Plausibilität der Darstellung kümmern. Letztere aber scheint mir zumindest für einen Historiker wichtig, die Darstellung der Alternativen sollte schon Hand und Fuß haben. Im vorliegenden Buch wurde auf diese Alternativen aber weitgehend verzichtet (was nicht unbedingt schlecht sein muss). Es stellt sich immer die Frage, wann denn ein Ereignis tatsächlich Bedeutung hat: Wohl immer dann, wenn man es aller Voraussicht nach nicht aus der Geschichte eliminieren kann, ohne deren Verlauf großartig zu ändern. Natürlich ist das im Endeffekt immer Spekulation - aber sie kann eben reine SF sein oder aber auch einleuchtend sein. (Vieles liegt natürlich im Auge des Betrachters.)

Außerdem ein paar Zeilen zum Roman von Betty Smith. Hatte Schlimmeres befürchtet.

lg

orzifar
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von sandhofer am 18. Juli 2018, 20.24 Uhr »
Hallo!

Niall Fergusons "Virtuelle Geschichte" geäußert

Du sagst da: "Wie das von Deutschland dominierte Europa ausgesehen hätte (wenn England im Ersten Weltkrieg neutral geblieben wäre) hat sich mir ebensowenig erschlossen wie die Folgen, die eine Eroberung Englands (oder der Sowjetunion) im Zweiten Weltkrieg gehabt hätten." - Ich frage mich sowieso, ob so etwas nicht letzten Endes in der Fiktion besser aufgehoben gewesen wäre:

- Philipp K. Dick: Das Orakel vom Berge für eine Eroberung Englands (und der USA) durch Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg
oder
- Hannes Stein: Der Komet für einen gar nicht erst stattgefundenen Ersten Weltkrieg, weil der Thronfolger schon nach dem ersten Attentat wieder "z'haus" ging

scheinen mir zumindest ebenso valable virtuelle Geschiche anzubieten wie die Profis.
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von orzifar am 18. Juli 2018, 03.29 Uhr »
... mich zu Niall Fergusons "Virtuelle Geschichte" geäußert (nebst ein paar Bemerkungen zu Geschichtsvorstellungen).

lg

orzifar
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von orzifar am 17. Juli 2018, 04.27 Uhr »
... nichts zu Dahms Positivismusstreit geschrieben: Ich könnte ohnehin nur das zusammenfassen, was ich hier im Forum dazu geäußert habe. Dafür gibt es eine absolute Leseempfehlung: Wilsons "Soziale Eroberung der Erde" ist hervorragend.

lg

orzifar
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Ich habe jetzt mit Holbachs "Système social" begonnen, von 1773. Es ist erschreckend, wie aktuell seine Aussagen über die Dummheit und den Egoismus der Herrschenden (inkl. der Religiösen) immer noch sind...
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Links / Re: Habe im Blog...
« Letzter Beitrag von sandhofer am 15. Juli 2018, 07.04 Uhr »
... Suetons Kaiserviten in einer englischen Übersetzung vorgestellt. Ich bin dabei vielleicht ein bisschen tief auf die englische Version eingegangen; ausser mir werden wohl wenige Deutschsprachige auf die Idee kommen, einen alten Lateiner auf Englisch statt auf Deutsch zu lesen. Je nun.
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