3 Erzählebenen, sozusagen: Da ist Brenner der Zigarren-Raucher und -Connaisseur, der einem an einem komplette Zigarren-Kolloquium teilhaben lässt. Die Zigarre lässt ihn - ihn expliziter Anlehnung an Prousts Madeleines, aber noch weiterer Übersitzung, indem er für jedes Kapitel eine andere Zigarrensorte raucht, an seine Kindheit und Jugend denken. Dann ist drittens die Gegenwart, wo Brenner mit dem emiritierten Geschichtsprofessor und (Familien-)Historiker Jean Rudolf von Salis (= «Jérôme von Castelmur-Bondo» in Brenner), über Literatur diskutiert, bzw. die Kolloquien des über 80-Jährigen über sich ergehen lässt.
Gut gestrickt, und ausser ein paar Invektiven gegen seine jüngeren Geschwister bisher tadellos.