Author Topic: Isak Dinesen: Seven Gothic Tales  (Read 2053 times)

Offline sandhofer

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Isak Dinesen: Seven Gothic Tales
« on: 02. April 2014, 18.52 Uhr »
Hallo zusammen!

Dafür, dass Dinesen diese Stories in den 30ern des 20. Jahrhunderts geschrieben hat, sind sie ganz schön altmodisch und erinnern mehr an R. L. Stevenson oder Mary Shelley als an Hemingway oder Steinbeck, ihre Zeitgenossen. Von Joyce oder Woolf, selbst Henry James ganz zu schweigen. Dabei (Babette's Feast oder Ehrengard) konnte Dinesen wirklich schreiben. Vielleicht, weil dies ihr Erstling ist? Ich weiss wirklich noch nicht so ganz, was ich von diesen Schauergeschichen halten soll...

Grüsse

sandhofer
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Offline sandhofer

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Re: Isak Dinesen: Seven Gothic Tales
« Reply #1 on: 03. April 2014, 16.38 Uhr »
Ich bin jetzt in etwa in der Mitte des Buchs, noch nicht ganz. Sowohl von der Sprache wie von der Thematik her, aber auch vom zeitlichen Setting der Stories: Alles erste Hälfte 19. Jahrhundert. Und dann völlig unmotivierte Überraschungseier. Die Gräfin, die sich in den eigenen Affen verwandelt - was hat das mit der Story, in der es um die Liebesgeschichte ihres Neffen geht, zu tun? Die Story endet mit dieser Bombe, wenn sie platzt. Das ist vielleicht das einzig Moderne an diesen Geschichten: dass sie kein richtiges, irgendwie geartetes Ende aufweisen.
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Offline sandhofer

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Re: Isak Dinesen: Seven Gothic Tales
« Reply #2 on: 04. April 2014, 20.02 Uhr »
Romantik pur. An und für sich mag ich das ja - aber bei einem Epigonen?
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Offline sandhofer

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Re: Isak Dinesen: Seven Gothic Tales
« Reply #3 on: 20. April 2014, 07.47 Uhr »
Entsprechend denn auch der Text im Blog dazu. Und einmal mehr musste ich mich über die US-amerikanische Manie ärgern, nur die eigene Tradition zu kennen. Und nicht mal die genau...
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