Author Topic: Eduard Zeller: Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung  (Read 17196 times)

Offline sandhofer

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den Namen des Bearbeiters habe ich gerade nicht präsent.

E. Wellmann.  ;)

Aber er verspricht, nur eingearbeitet zu haben, was sich in Zellers Handexemplar befand. Weil dieser, mittlerweile über 90, das nicht mehr selber habe tun können.

Im übrigen hat Zeller ein Problem bei der Behandlung der Stoa: Er will eigentlich die alte (= die griechische) Stoa behandeln, weil aber von der praktisch nichts direkt überliefert ist, behandelt er de facto die römische. Allen voran Seneca und Cicero, sekundär auch Marc Aurel und Boëthius.
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Offline sandhofer

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Bei Zeller steht im übrigen die Ethik im Mittelpunkt stoischen Philosophierens; die logischen Errungenschaften der Stoiker, auf die der Engländer Kenny so Wert legt, gehen bei Zeller praktisch unter.
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Offline sandhofer

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Zellers Philosophiegeschichte ist schon ein Brocken. Aber ich habe versucht, einen kurzen Überblick über den ersten Teil des dritten Bands zu geben...  ::)
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Offline sandhofer

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Ich nähere mich den Neuplatonikern. Aber zuerst sind die Neupythagoräer dran. Zeller ist im Moment leider wieder mehr philologisch als philosophisch.
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Offline sandhofer

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Mir will scheinen, Zeller eiert ein bisschen. Jetzt kommt schon wieder Marc Aurel aufs Tapet. Den hatten wir doch schon im ersten Teil...
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Offline orzifar

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Hallo!

Ich lese nach wie vor beim Gomperz und beim Zeller - aber nicht in deiner konsequenten Band-für-Band-Manier. Den ersten Band des Gomperz habe ich auf diese Weise gelesen und festgestellt, dass dies in der Form nicht wirklich befriedigend für mich ist. Beim Zeller noch viel mehr: Ich wollte eigentlich zum Timaios-Kapitel die Zellerschen Interpretationen verwursten, habe dann aber darauf vergessen. Was ich sagen will: Ich werde da und dort einiges herauspicken und ev. auch im Blog dazu schreiben. Aber meine Leseweise scheint mit einem Durchackern der Bände von Anfang bis Ende irgendwie nicht kompatibel. Tut mir leid, da es ja eine Art Leserunde sein sollte.

lg

orzifar
Derzeitige Lektüre:

Herbert Schnädelbach: Philosophie in Deutschland 1831 - 1933
Hans Albert: Kritik des theologischen Denkens
Mareike Fallwickl: Das Licht ist hier viel heller
Marshall Sahlins: Neue Wissenschaft des verwunschenen Universums. Eine Anthropologie fast der gesamten Menschheit

Offline sandhofer

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Hallo!

Macht ja nix. Ich meinerseits kann halt nicht "herauspicken", ohne vorher einen Zusammenhang zu haben. Das gilt auf für andere Leseprojekte: Bei den Goncourts könnte ich auch nicht auf Bonmot-Schnitzeljagd gehen, ohne die Tagebücher mal von A-Z durchgelesen zu haben.

Grüsse

sandhofer
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Offline sandhofer

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Mittlerweile bin ich bei Plotin. Dessen metaphysische Verrenkungen nehmen viel von der Scholastik vorweg. Allerdings denkt er sich die "Dreieinigkeit" völlig anders.

PS.

Ich werde da und dort einiges herauspicken und ev. auch im Blog dazu schreiben.

Tu das! Darüber würde ich mich freuen.
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Offline sandhofer

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Ich hatte mal die vage Absicht, das eine oder andere von Plotin zu lesen. Nach Zeller habe ich diese Absicht nicht mehr...  :angel:
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Offline sandhofer

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Ein weiteres Gross-Projet beendet: Zellers Philosophiegeschichte ist nun auch mit Band III/2 im Blog abgelegt.
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