Author Topic: Eduard Zeller: Die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung  (Read 17157 times)

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Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

Offline orzifar

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Hallo,

6. Auflage der Zellerschen Ausgabe von 1919, 8. Auflage der WBG (2006) von 1963. Wunderbare, völlig neuwertige Exemplare. Für 100 Euro ein guter Fang :).

lg

orzifar
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Hallo!

6. Auflage der Zellerschen Ausgabe von 1919, 8. Auflage der WBG (2006) von 1963. Wunderbare, völlig neuwertige Exemplare. Für 100 Euro ein guter Fang :).

Dann also dieselbe Ausgabe wie meine. Nur, dass meine zum selben Preis eine ziemlich gebrauchte Bibliotheksausgabe ist. (Dafür echte (fast) 100 Jahre alt.)

Grüsse

sandhofer
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Band II/1: Sokrates und Platon.

In der Einleitung aber werden vor allem die drei grossen griechischen Tragödien-Schreiber und die beiden Historiker vorgestellt. Oder besser gesagt, ihr Denken, v.a. in Bezug auf den griechischen Pantheon kurz skizziert. Dann geht es zu Sokrates.
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In Band II/1 bisher keine Auseinandersetzung mit Gomperz mehr. Dafür mit Schleiermacher...  :)
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Du hast Recht - erinnere mich an meinen Gomperz, der noch immer bloß zu 3/4 gelesen auf dem Nachtkästchen (nebst 15 anderen Büchern) liegt. Aber bald schon, bald ... und dann der Zeller!

lg

orzifar
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Oh ... Gomperz ruht bei mir auch immer noch. Nach dem ersten Band. Ich habe beschlossen, zuerst Zeller zur selben Epoche zu lesen, weil mir dann Gomperz klarer wird.
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Man könnte sagen, dass Zeller die beiden, Sokrates und Plato, nachgerade verehrt. Für seine Zeit völlig natürlich. Er übertreibt es ja auch nicht, aber wenn er Plato so gar keine Möglichkeit lässt, seine frühen Dialoge einfach im Sinne des Zerstörens althergebrachten Denkens verfasst zu haben - hierin Sokrates folgend -, sondern insistiert, dass Plato schon immer aufbauend wirkte, kann ich ihm nicht ganz folgen.
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Bei aller Verehrung kann Zeller aber Platon auch kritisch begegnen und seine Grenzen aufweisen.

Pikantes Detail am Rande: Die vierte Auflage wurde 1888 gedruckt. (Die mir vorliegende fünfte ist ein sog. "Obraldruck", d.i. eine fotomechanischer Nachdruck der vierten, um ein Nachwort eines Dr. Hofmanne erweitert.) 1888 wurde Nietzsche noch als ernst zu nehmender Gräzist und Hegels Philosophiegeschichte noch als ernst zu nehmende Philosophiegeschichte rezipiert. Zumindest ich kann heute den einen wie den andern immer nur lesen im Hinblick auf ihr eigenes Denken, nicht als Erklärer fremden Denkens. Habent sua fata, philosophi.
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Off Topic: Habe gerade gesehen, dass ich Band II/2 morgen verarzten muss, bevor ich ihn später lesen kann. Der Buchrücken löst sich. Mal schauen, ob ich's hinkriege. Beim Kuperus hat's ja ganz gut geklappt, aber den habe ich erst gelesen, dann verarztet. Und seither nicht mehr gelesen. Beim Zeller wird's umgekehrt sein...
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Sokrates: der Ethiker. Der frühere Platon: ebenfalls Ethiker. Der spätere Platon: Naturphilosoph im Banne der Pythagoräer. So könnte man Zellers > 1'000 Seiten zusammenfassen.
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Habe gerade gesehen, dass ich Band II/2 morgen verarzten muss,

Operation durchgeführt; Patient liegt noch auf der Intensivstation. Arzt und Angehörige sind auf die weitere Entwicklung gespannt...
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Patient wurde als geheilt entlassen. Erste physiotherapeutische Massnahmen weisen auf komplette Wiederherstellung hin. Nächster Arzttermin am kommenden Wochenende.
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Des Patienten Zwilling fertig gelesen und im Blog besprochen.  ;)
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Die Operation war ja sehr dilettantisch ausgeführt, und natürlich wird der Patient für den Rest seines Lebens behindert bleiben. Aber: er führt wieder ein lebenswertes ... äh ... lesenswertes Dasein. Ich habe heute mit Aristoteles begonnen. Im Moment geht's noch um die Echtheit der paar Hundert dem alten Griechen zugeschriebenen Werke und Zeller braucht wieder mal mehr Platz für seine Fussnoten als für den eigentlichen Text...  :o
« Last Edit: 11. August 2013, 17.30 Uhr by sandhofer »
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