Ich lese weiter, weil ich so schön drin bin.
Es folgen zwei Geschichten, durch die man sich durchhangeln muss. Schüler rächen sich an einer Lehrerin, ein Vampir, der mit einem Flugzeug fliegen kann, der Vampir auf verschiedenen Flufhäfen ein Blutbad anrichtet. Die beiden Stories sind gute Beispiele dafür, wie hohl Horrorliteratur sein kann, und es ist schade, dass man bei Stephen King auch solch unwürdige Texte findet. Dierser Vampir - niemand weiß, warum der überhaupt mordet, warum die Geschichte in einem Blutbad endet. Vor allem, warum eigentlich auf einem Flughafen? Diese Abschlachterei hätte genauso auf einer Ötztaler Alpenhütte oder auf den Malediven stattfinden können. Völlig sinnlos das ganze. Das einzige, was vielleicht etwas Sinn macht, ist, dass ein Reporter sensationelle Fotos für seine Zeitung schießen möchte, der Vampir aber fordert, er solle den Film aus der Kamera nehmen. Soll das dann eine Geschichte gegen Sensationslüsternheit eines billigen Blattes ( in Deutschland waäre es die BILD) werden? Na, ja, ich fand es zu schwach. Das eine, was man King hier noch zu gute halten mag, er kann sehr gut detailliert schildern, aber trotzdem, die Geschichte hat zu wenig Sinn. Warum sich monsterhafte Schüler an einer Lehrerin rächen, sodass sie verrückt wird, ist auch so eine seltsam flache Horrorgeschichte Kategorie Sinnlosigkeit.
Popsy
hat man diese beiden Stories endlich bewerkstelligt, wird man, so meine ich, doch wieder belohnt mit einer kürzeren wunderbaren Geschichte einer Kindesentführung. Das interessante an dieser Geschichte, der Leser erfährt nicht, was das Kind letzten Endes zu erwarten hat. Er muss den Jungen an einem großeren Bösewicht abgeben, bei dem der kleine Bösewicht, der Sheridan heißt, der das Kind vor einem Supermarkt aufgabelt, Schulden hat. Der Schluss der Story ist absulut überraschend und unvorhersehbar. Das ist auch ein Grund, warum sie mir gefallen hat.
Wenn ich so manchen Rezensionen im Internet Glauben schenken darf, ist dieser Erzählband nicht Kings bester Band. Es scheint also noch viel schönere Geschichten zu geben.
Liebe Grüße
mombour