Author Topic: Elektronisches Lesen  (Read 18936 times)

Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #15 on: 16. August 2011, 19.58 Uhr »
Ich gehöre auch eher der Generation + an,

Generation + ??? - Ist das die Generation Golf, die jetzt im Alter Mercedes SLE fährt? Andererseits: klingt irgendwie nach Mutanten ...  ;D

So ein ebook-reader käme bei mir mittlerweile in Frage, da ich aufgrund meiner Augenprobleme eine verstellbare Schrift sehr interessant finde.

Mein Problem ist es ja gerade, dass meine Augen den Bildschirm eines Handys oder einer Playstation nicht richtig zu erkennen vermögen. Da würde mir wohl die grössere Schrift auch nicht helfen ...
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

Offline orzifar

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #16 on: 17. August 2011, 00.00 Uhr »
Mein Problem ist es ja gerade, dass meine Augen den Bildschirm eines Handys oder einer Playstation nicht richtig zu erkennen vermögen. Da würde mir wohl die grössere Schrift auch nicht helfen ...

Das Display der E-Book-Reader hat (angeblich, Giesbert hat darüber mal berichtet) eine ganz andere Qualität als "normale" Bildschirme (oder eben gar ein Handydisplay). So, dass man problemlos über längere Zeit lesen kann, insofern könnte das für die von Anita geschilderten Probleme schon eine praktikable Lösung sein.

lg

orzifar
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Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #17 on: 17. August 2011, 11.00 Uhr »
Das Display der E-Book-Reader hat (angeblich, Giesbert hat darüber mal berichtet) eine ganz andere Qualität als "normale" Bildschirme (oder eben gar ein Handydisplay).

Ich habe leider noch nie so einen Reader in der Hand gehabt. Ich bin sehr empfindlich auf seitlichen Lichteinfall oder Licht von oben oder von schräg hinten oder von ...  ;)
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Offline hawthorne

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #18 on: 06. Dezember 2011, 12.36 Uhr »
Ein Freund von mir hat früher desöfteren über den Limewire Download Bücher bekommen... Er war auch einer der ersten, die ich kannte, der einen E-Reader hatte.
Ich persönlich setze sowohl bei Büchern als auch Zeitungen immer noch auf Papier!
« Last Edit: 14. Dezember 2011, 10.17 Uhr by hawthorne »

Offline Regina

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #19 on: 08. März 2012, 19.02 Uhr »
Was ich mir vor einem Jahr noch nicht hätte vorstellen könnne, habe ich diese Woche getan: Ich habe mir einen E-Leser bestellt.
Da ich immer wieder gerne Texte aus dem Barock lese, musste ich schnell feststellen, dass diese kaum noch erhältlich sind und wenn, dann zu Preisen, die ich nicht zahlen kann und will. Als E-Text aber bekommt man sie nachgeschmissen.
Letzter Anstoß war nun das Pepyssche Diary, das nun  zwar in deutscher Sprache vorliegt, aber im englischen Original wieder nur antiquarisch. Oder eben für den E-Leser.

Morgen beginne ich dann den Versuch am lebenden Objekt.  ;D

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Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #20 on: 08. März 2012, 21.50 Uhr »
Morgen beginne ich dann den Versuch am lebenden Objekt.  ;D

Ach? Pepys lebt?  ;D
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Offline Regina

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #21 on: 09. März 2012, 08.03 Uhr »


Ach? Pepys lebt?  ;D

Noch nicht. Ich warte noch auf ein Gewitter mit hoher Blitzfrequenz.
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Offline Regina

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #22 on: 06. Mai 2012, 18.33 Uhr »
Pepys Diaries durchgelesen und damit zwei Monate Erfahrung mit Kindle erworben.

Ich war überrascht, wie angenehm das Bild für die Augen ist. Zuerst war ich aber erstaunt, wie klein der Bildschirm ist: Format einer Reclamseite etwa. Das bringt den ersten Haken mit sich: Man kann zwar die Schriftgröße verstellen, aber je größer, je weniger auf der Seite und da ist man schnell an der Grenze, wo man zwar Großdruck hat, aber nicht mehr viel Inhalt. Ich blieb also bei der voreingestellten Größe und kam damit gut zurecht.

An das Flackern beim Umblätter, an das ich glaubte, mich nie gewöhnen zu würden, gewöhnte ich mich doch recht schnell. Solange ich nur geradeaus las, war die Lektüre eine reine Freude.

Schmerzlich vermisst habe ich das freie Vor- und Zurückblättern oder das mal eben im Stichwortverzeichnis nachschlagen (gab es beim Pepys nicht). Schmerzlich vermisst auch die Seitenzahlen. Die prozentuale Angabe, wie viel man von dem Buch gelesen hat, ist kein Ersatz.

So ein Kindle kann mir ein Buch nicht ersetzen, aber er ist eine gute Alternative für die Fälle, wo das Buch nicht mehr erhältlich oder jenseits meiner finanziellen Schmerzgrenze liegt.
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Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #23 on: 21. August 2012, 19.50 Uhr »
Was machen eigentlich all die Kindle-Leser, wenn in 5-10 Jahren amazon Pleite geht? Da sind doch dann wohl alle Daten aufs Mal gelöscht, oder?
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Offline Regina

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #24 on: 21. August 2012, 22.44 Uhr »
Nein. Du kannst dir die Bücher auch erst auf den PC laden und von da auf den Kindle.
Natürlich bleibt auch so die Haltbarkeit begrenzt und gefährdet.
Aber ich sehe den Kindle als Ergänzung, niemals als Ersatz für eine Bibliothek.
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Offline Dostoevskij

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #25 on: 23. August 2012, 20.27 Uhr »
Moin!

Aber ich sehe den Kindle als Ergänzung, niemals als Ersatz für eine Bibliothek.

Ich las heute bei einer Bloggerin, daß sie erwägt, ihre Bibliothek zu digitalisieren.
-- 
Keep reading, Markus Kolbeck
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Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #26 on: 23. August 2012, 21.23 Uhr »
Ich las heute bei einer Bloggerin, daß sie erwägt, ihre Bibliothek zu digitalisieren.

Gut. Ich für meinen Teil schätze es, wenn nach der Lektüre eine phyisch fassbare Erinnerung bleibt. Sie offenbar nicht.  :-X
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Offline Anita

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #27 on: 24. August 2012, 11.54 Uhr »
Aber ich sehe den Kindle als Ergänzung, niemals als Ersatz für eine Bibliothek.

Sehe ich auch so, zu mal ich bisher nur 0 € Bücher geladen habe  ;)
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.  Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline orzifar

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #28 on: 25. August 2012, 00.25 Uhr »
Hallo,

seit ich nun auf einigen Seiten die Möglichkeit entdeckt habe, verschiedene alte Philosophen im pdf-Format herunterzuladen, überlege ich mir erstmals, auch ein E-Book anzuschaffen, wobei ich mich noch darüber informieren muss, welche Formate unterstützt werden bzw. in welchen Formaten die Downloads sein müssen, sollen. Wenn jedenfalls ein Lesen mittels E-Book dieser alten (gemeinfreien) Werke möglich wäre, würde ich mir so etwas zulegen. Ich lese zwar einiges am PC, auf Dauer aber ist dieses Lesen dann doch ermüdend. Allein archive.org bietet derart viel hochwertige Texte an, dass es sich allein deshalb schon lohnen würde.

lg

orzifar
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Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #29 on: 25. August 2012, 06.41 Uhr »
Hallo orzifar

Es gibt e-books, die pdf unterstützen. Der bekannte jenes Buchhandels-Riesen aber m.W. gerade nicht.

Grüsse

sandhofer
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