Author Topic: Elektronisches Lesen  (Read 18935 times)

Offline Wolle

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Elektronisches Lesen
« on: 16. März 2011, 12.59 Uhr »
Hallo,

ich wollte mich einmal erkundigen, wie Ihr so zum Thema "elektronisches Lesen", also das Lesen von Büchern über Handy o.ä. steht.
Die Anzahl der Smartphone-Besitzer nimmt ja offensichtlich rasant zu und nicht selten sehe ichc Leute, wie sie Bilder, Photos oder eben Geschriebenes begutachten. Und das auf 20 Quadratcentimetern.
Für mich persönlich ist das unvorstellbar, da gebundene Papierseiten (wodurch man zum Umweltkonflikt kommt) immer noch zum Lesen gehören wie Essig zum Salat.

Allerdings kann man auch problemlos dutzende Bücher "transportieren", ohne Rückenschmerzen zu bekommen.

Wie steht Ihr dieser Thematik gegenüber?

LG

Offline mombour

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #1 on: 16. März 2011, 13.15 Uhr »
Hallo,

für die jüngere Generation mag es interessant sein, E-books oder in ähnlicher Art zu lesen. Ich gehöre zu den alteingesessenen Lesern, die äonenweit über die dreißiger hinüber sind ;D, vielleicht auch deshalb, aus Gewohntheit,  bevorzuge ich wirklich, ein Buch in meinen werten Händen zu halten. Das ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn ich eine Elektromaschine in den Händen halte, zumal ich es problematisch fände, einen 500 -Seiten -Roman am Bildschirm zu lesen. Für Gedichtlesungen und kürzere Texte kann ich mir ein Elektromedium vorstellen. Ein Handy o.ä. habe ich aber nicht. Erstaunlich, dass ich so leben kann.

Hier tuen sich Generationsunterschiede auf. :D

Liebe Grüße
mombour
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Offline Wolle

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #2 on: 16. März 2011, 16.44 Uhr »
Hallo mombour,

danke für die schnelle Antwort.
Mit dem Generationsunterschied magst Du wohl Recht haben, aber ich kann mir auch kaum vorstellen, mehr as eine Buchseite auf einem Bildschirm durchzulesen. Zum einen bilde ich mir ein, es ist schlechter für die Augäpfel und zum anderen fehlt auch mir das gewisse Etwas in der Hand.

Zwar besitze ich ein Mobiltelefon, kann jedoch den ewig anhaltenden Boom in der Handyindustrie auch nur schmunzelnd beobachten. Mit 8 Jahren schon ein Handy mit Foto- und sonstewasfunktionen besitzen halte ich für viel zu krass, aber die Kindheit wird ja immer kürzer. Hauptsache Telefonieren und Kurzmitteilungen schreiben, hächstens noch Snake 1, das ist ein tolles Spiel gewesen :D

LG
   Wolle

Offline orzifar

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #3 on: 16. März 2011, 18.01 Uhr »
Prinzipiell lehne ich solche Dinge nicht ab, das Hauptproblem scheint in den Eigeninteressen der Hersteller zu liegen, die proprietäre Formate durchsetzen wollen. Die Lesequalität ist - angeblich - bei Ebook-Readern sehr viel besser, wenn die erwähnten grundsätzlichen Streitigkeiten beigelegt sein werden, könnte das durchaus eine Alternative sein. (Obschon ich zugeben muss, dass meine ledergebundene Folianten durch Bits und Bytes nicht wirklich zu ersetzen sind ;).)

Ich bin auch handylos, hat aber nichts mit "Technikfeindlichkeit" zu tun, sondern mit einem Abwägen der Vor- und Nachteile (Internet würde mir als allumfassendes Nachschlagewerk sehr fehlen). Vielleicht auch mit meinem mangelnden Mitteilungsbedürfnis bzw. damit, dass ich die Banalitäten meines Lebens für nicht wichtig genug erachte, mitgeteilt zu werden. Wer mit dieser Form der akustischen Umweltverschmutzung im öffentlichen Raum konfrontiert wird, vermag die Belanglosigkeit der meisten Nachrichten einzuschätzen. (Der 16jährige Sohn eines Freundes zeigte sich allerdings verwundert, wie man denn in der Steinzeit sich fortgepflanzt habe ohne Mobiltelefon, da dieses für jedwedes in Aussicht genommene Rendezvous als konstituierend betrachtet wurde. Funktionierte aber trotzdem ;).)

lg

orzifar
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Offline Wolle

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #4 on: 17. März 2011, 12.32 Uhr »
Hossa!

"sondern mit einem Abwägen der Vor- und Nachteile (Internet würde mir als allumfassendes Nachschlagewerk sehr fehlen)"

Das verstehe ich nicht. Bei nem Handy würde dir das heutzutage oft vorhandene Internet fehlen, ohne Handy trägst du das Internet in der Hosentasche spazieren oder wie ?   :o

Für den Notfall oder ne Nachricht an Freunde/Lebenspartner/Geschäftspartner aufgrund eienr Verspätung oder geänderten Gegebenheiten finde ich das Mobiltelefon beinahe unverzichtbar. Zumal Telefonzellen die gemeinste Abzocke überhaupt  sind. Wie würdest du in anfang des Satzes erwähnten Situationen die Nachricht übermitteln?

"Der 16jährige Sohn eines Freundes zeigte sich allerdings verwundert, wie man denn in der Steinzeit sich fortgepflanzt habe ohne Mobiltelefon, da dieses für jedwedes in Aussicht genommene Rendezvous als konstituierend betrachtet wurde. Funktionierte aber trotzdem Wink."

 ;D ;D ;D

LG

Offline orzifar

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #5 on: 17. März 2011, 13.54 Uhr »
Hallo!

Das mit dem Internet bezog sich auf "Technikfeindlichkeit" an sich, nicht auf das Handy. Wollte sagen: Ich gehöre nicht zu jenen Puristen, die jedwede technische Neuerung als des Teufels ablehnen. Ich pflege allerdings zu überlegen, ob die Kosten-Nutzen-Rechnung aufgeht. - Jene Argumentation, dass da lebensnotwendige Nachrichten unbedingt überliefert werden müssen in Echtzeit ist genau die, die ich nicht nachvollziehen kann: Ob ich von einem Unglück ein oder zwei Stunden später erfahre, spielt überhaupt keine Rolle. Einzig bei Unfällen, die irgendwo in der Einschicht geschehen, mag ein Handy von Vorteil sein, aber höchstwahrscheinlich geschehen mehr Unfälle durch die Handhabung der Handys (z. B. im Verkehr), als das Unfallopfer durch dass Vorhandensein derselben gerettet werden.

lg

orzifar
« Last Edit: 17. März 2011, 16.18 Uhr by orzifar »
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Offline Wolle

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #6 on: 17. März 2011, 16.36 Uhr »
"Das mit dem Internet bezog sich auf "Technikfeindlichkeit" an sich, nicht auf das Handy. Wollte sagen: Ich gehöre nicht zu jenen Puristen, die jedwede technische Neuerung als des Teufels ablehnen. Ich pflege allerdings zu überlegen, ob die Kosten-Nutzen-Rechnung aufgeht."

Alles klaro, hab mich schon gewundert  ;D

Das Problem mit der Autotelefoniererei ist tatsächlich total beschissen, ein verantwortungsvoller und für mich standardmäßiger Gebrauch schließt dies jedoch aus und selbst wenn 1000 Leute durch Handys am Steuer sterben, ist es wunderbar, einen durch den Notruf zu retten(weswegen du dir natürlich kein handy kaufen gehen musst ^^)

Ist doch auch schön, wenn du eine Verabredung mit DER Lady deiner Wahl hast, die Bahn nen Unfall baut oder Du aus Eigenverschulden nicht/zu spät kommst, ihr bescheid sagen kannst, das estwas passiert ist.
naja ich will hier auf keinsten fall leute von der notwendigkeit von mobiltelefonen überzeugen, ich stehe ja wie erwähnt auch nicht besonders auf sie.

Um nochmal auf eBooks und Kollegen zurückzukommen ist allein die technische Sensibilität für mich ausreichend, mir ein solches Gerät niemals zulegen zu werden.

LG

Offline orzifar

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #7 on: 17. März 2011, 23.56 Uhr »
Ist doch auch schön, wenn du eine Verabredung mit DER Lady deiner Wahl hast, die Bahn nen Unfall baut oder Du aus Eigenverschulden nicht/zu spät kommst, ihr bescheid sagen kannst, das estwas passiert ist.

Ach, wenn es die Lady ist, dann muss sie mir derlei verzeihen. Wobei ich ein an hohe Literatur erinnerndes Erlebnis hatte: Ähnlich, wie der Dr. Negria in Erwartung seiner Mary schließlich auf Editha stieß (und inständig hoffte, dass jene nicht mehr auftaucht) ist es auch mir einmal ergangen. Insofern kann das Nichtvorhandensein elektronischer Benachrichtigungsmittel zu einigen - angenehmen - endokrinologischen Irrungen und Wirrungen führen (Negria, Mary und Editha = Strudlhofstiege).

lg

orzifar
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Offline sandhofer

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #8 on: 18. März 2011, 14.30 Uhr »
Ich hab' nur ein Handy und keinen Festnetzanschluss. Ich habe sogar Internet auf dem Handy. Und ich habe sogar schon Forenbeiträge übers Handy geschrieben - so ist es ja nicht. Aber ich finde es recht ermüdend, auf einem Bildschirm (egal ob Handy oder PC) mehr als zwei, drei Seiten zu lesen. Die klassischen e-book-reader kenne ich aber nicht; vielleicht sind dort die Bildschirme besser für eine Lektüre geeignet?

Abgesehen davon: Wie ersetzt mir ein Bildschirm das ganz eigene Gefühl, in einer Rabener-Ausgabe von 1783 zu schmökern?
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Offline Wolle

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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #9 on: 24. März 2011, 11.43 Uhr »
Ich hab' nur ein Handy und keinen Festnetzanschluss. Ich habe sogar Internet auf dem Handy. Und ich habe sogar schon Forenbeiträge übers Handy geschrieben - so ist es ja nicht. Aber ich finde es recht ermüdend, auf einem Bildschirm (egal ob Handy oder PC) mehr als zwei, drei Seiten zu lesen. Die klassischen e-book-reader kenne ich aber nicht; vielleicht sind dort die Bildschirme besser für eine Lektüre geeignet?

Abgesehen davon: Wie ersetzt mir ein Bildschirm das ganz eigene Gefühl, in einer Rabener-Ausgabe von 1783 zu schmökern?

Ich telefoniere auch nur mit meinem Mobiltelefon, da ich mit meinem Anbieter kostenlos ins Festnetz telefonieren kann, was die moblien Kosten natürlich nicht unbedingt billiger macht ;)

Auch ich habe noch keinen ebook Leser in meinem Bekanntenkreis, stelle mir das Ganze aber auch sehr anstrengend und wenig förderlich für die Glüsen vor. Und wie es ein altes, mit unvergleichlichem Charme behaftetes Werk ersetzen kann, habe ich im Grunde schon zwischen den Kommas gesagt  ;D

Beste Grüße,
Euer Wolle

Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #10 on: 15. August 2011, 14.28 Uhr »
Das Buch stirbt auf Raten

meint Die Welt vom 12.08.2011. Und zitiert dafür olle Kamellen, wie die Tatsache, das amazon-USA am 1. April 2011 meht e-books als gedruckte Exemplare verkauft hat.

Weist aber auch auf ein grosses Hindernis hin, das die Ausbreitung von e-books immer noch hindert: Der Konsument kann über seine gekaufte Kopie nicht frei verfügen. Ich kann ein e-book nicht verleihen (ausser gleich zusammen mit dem Reader) und ich kann mir nie sicher sein, dass auf demselben Weg, auf dem der Text den Weg auf meinen Reader gefunden hat, dieser Text nicht auch wieder gelöscht wird. Amazon gab das Beispiel ja bereits. Und wenn Verlage laut darüber nachdenken, dass ein Buch nach fünfundzwanzigmaligem Lesen gelöscht werden soll, stärkt das mein Vertrauen in diese Dinge nicht unbedingt.  >:D
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Offline orzifar

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #11 on: 15. August 2011, 14.51 Uhr »
Hallo!

Wie stellt man fest, dass ein Buch 25mal gelesen wurde? Genau so oft eine bestimmte Seite aufgeschlagen? Vielleicht will man das herkömmliche Buch im Unterbewusstsein durch derart abenteuerliche Gedankengänge retten.

Für mich persönlich sind E-Books noch so lange uninteressant, als es solche Kinderkrankheiten gibt. Zumindest gibt es bislang nichts, das einen Vorteil gegenüber dem herkömmlichen Buch verspräche.

Ob das Buch stirbt ist im Grunde belanglos, es geht - Buchfetischisten außen vor - ohnehin darum, was ein Buch repräsentiert. Wenn Literatur, Wissen auf andere Art und Weise besser vermittelt werden kann, wird das Buch sterben (und früher oder später, auch wenn wir alle das nicht mehr erleben werden, wird dies der Fall sein). Tragisch wäre derlei nur dann, wenn damit auch der Geist des Buches im Sinne der Wissensvermittlung verloren ginge; wenn es aber bloß durch ein anderes Medium ersetzt wird, sehe ich das als bloß natürlichen Vorgang an. Allerdings gilt beim Buch natürlich auch, dass das Gute der Feind des Besseren ist. Auf die E-Book-Hersteller wartet also noch einiges an Arbeit.

lg

orzifar
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Re:Elektronisches Lesen
« Reply #12 on: 15. August 2011, 15.25 Uhr »
bevorzuge ich wirklich, ein Buch in meinen werten Händen zu halten. Das ist ein ganz anderes Gefühl, als wenn ich eine Elektromaschine in den Händen halte, zumal ich es problematisch fände, einen 500 -Seiten -Roman am Bildschirm zu lesen.

Das ist wohl das Zitat eines alten Herrn, der  schon zu alt, um sich auf e-bboks umzustellen, obwohl er vielleicht doch weiß, die Jugend ladet sich sowieso e-books herunter, er, also der alte, bzw. ältere Herr, das ablehnt, weil er der Zeit nachhinkt, die erbarmungslos fortschreitet, mit der Geisteswelt der Jugend nicht mehr zurechtkommt, lieber Rachmaninov hört, was er schon über vierzig Jahre tut, und sich fragt, ob Lena wirklich so toll singt. Eine Callas? Ja, orzifar, wir sind schon zu Staub, wenn die Bücher draufgehen. Was mir allerdings Sorgen macht, du deutest es an,  ist die Bildung. Geht die wirklich den Bach runter?

Liebe Grüße
mombour
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Offline Anita

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #13 on: 15. August 2011, 15.38 Uhr »
Ich gehöre auch eher der Generation + an, eigentlich zu alt für so viel Schnick-Schnack, unser Handy teilen wir uns beispielsweise zu dritt. Es liegt in der Küche und wer es braucht, nimmt es mit - es kann allerdings lediglich telefonieren - und meistens vergesse ich es mitzunehmen  ;)

So ein ebook-reader käme bei mir mittlerweile in Frage, da ich aufgrund meiner Augenprobleme eine verstellbare Schrift sehr interessant finde. Viele Bücher sind so klein geschrieben, da hat die Technik wirklich einen großen Vorteil. Zudem ist das transportieren von dicken Schincken nicht mehr so schwer. Aber wie orzifar schon sagt, ich vermisse hier noch die Einheit, das gleiche Format ...

LG
Anita
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.  Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

Offline sandhofer

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Re: Elektronisches Lesen
« Reply #14 on: 15. August 2011, 19.59 Uhr »
Ja, orzifar, wir sind schon zu Staub, wenn die Bücher draufgehen.

Vor allem sind die aktuellen Formate und Speichermedien schon lange vor uns und noch viel länger vor den Büchern zu Staub geworden. (Hätt' ich fast geschrieben: Makulatur. Aber das passt hier nicht.  ;) )
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