Author Topic: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes  (Read 101446 times)

Offline sandhofer

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #225 on: 22. Dezember 2012, 15.42 Uhr »
Hallo!

Schopenhauer ... ja ...

Was Russel über Schopenhauer zu sagen hat, kann man so auch in jedem enzyklopädischen Artikel nachlesen, wobei er noch gänzlich auf den Aspekt der Kunst (der für Schopenhauer bzw. seine Nachfolger von großer Bedeutung war) vergisst. Statt dieser lieblosen Seiten ist man mit Thomas Manns Essay über den Weltverächter besser bedient.

Manns Essay ist mir zwar im Moment nicht präsent, aber ich gebe Dir vollkommen recht. Überhaupt scheinen für Russell nur Logik und Erkenntnistheorie als philosophische Disziplinen zu existieren. Schon bei Kant kein Wort über dessen (zugegeben: nicht so gelungene) Ästhetik, bei Schopenhauer fehlt das nun wirklich. Warum werden die Parerga und Paralipomena heute mehr gelesen als die Welt als Wille und Vorstellung oder die Vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grund? Gerade bei Schopenhauer hätte Russell seinen Anspruch auf Verquickung von Philosophie und Leben füllen können. Aber schon bei Byron fiel mir auf, dass im Grunde genommen der Schriftsteller völlig ignoriert wird. Statt dessen bei Byron und bei Schopenhauer Seitenhiebe darauf, dass philosophischer Anspruch und eigenes Leben nicht kongruent sind. Das ist mehr billige Polemik als ernsthafte Philosophiegeschichte. Nämlich, wenn es sich darauf beschränkt, was es bei Russell tut.

Grüsse

sandhofer
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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #226 on: 23. Dezember 2012, 18.22 Uhr »
Hallo!

Nietzsche mag er auch nicht.

Nein. Ich glaube auch nicht, dass er ihn versteht. Er liefert Platitüden ab, Gemeinplätze. Dass Nietzsches "Wille zur Macht", so wie Russell es kannte, mittlerweile als - in dieser Form - Konstrukt seiner Schwester entlarvt wurde, sich Russell aber praktisch nur darauf stützt, macht die Sache nicht besser.

Den frühen Nietzsche, der z.B. in der Ästhetik darauf hinweist, dass neben dem Apollinischen, dem Klassischen, wie es Winckelmann und die deutsche Klassik propagierten, schon im alten Griechenland auch ein Orphisches, weniger kontrolliertes Kunstbewusstsein gegeben hat, wird schlicht und ergreifend unterschlagen. Dabei wäre Nietzsches Wichtigkeit wohl eher dort zu suchen.

Grüsse

sandhofer
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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #227 on: 23. Dezember 2012, 18.26 Uhr »
Hallo!

Und so werden in dem Kapitel "Utilitarier" mal schnell die englischen Philosophen von Bentham bis J. St. Mill abgehandelt, Owen, Ricardo, Malthus und Darwin werden im Vorbeigehen erwähnt, Comte - wie schon erwähnt - mit keinem Wort berücksichtigt.

A bissi wirr, das Ganze, ja. Dabei wäre hier ein Punkt gewesen, wo er sein Versprechen, die Philosophie mit dem Alltag zu verbinden so einfach hätte einlösen können ...

Das ganze 19. Jahrhundert ist ein Torso, von Kierkegaard hört man ebensowenig wie von Neukantianisten

Kein Salto Mortale in den Glauben, keine Philosophie des Als Ob? Ich bin enttäuscht.  >:D

(Vermute allerdings, dass er Kierkegaard nicht mal dem Namen nach gekannt haben wird ...)

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sandhofer
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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #228 on: 24. Dezember 2012, 10.56 Uhr »
Hallo!

Ich kann Russel vollauf darin verstehen (und zustimmen), dass Marx als Philosoph (vor allem dort, wo er sich an Hegels Geschichtskonzeption orientiert) ein in keinster Weise wissenschaftliches (vielmehr metaphysisches) Weltbild kreiert. Natürlich spielt dieser teleologische Gedanke eine große Rolle für das Gesamtwerk, aber es gibt Teile, die man von diesen Überlegungen losgekoppelt betrachten kann. Und diese ignoriert Russel vollkommen (etwa die "Mehrwert-Theorie", überhaupt all das, was mit Arbeit, Entfremdung etc. einhergeht). Marx war der erste, der die Bedeutung der Erwerbsarbeit für den einzelnen untersucht hat und damit auch eine philosophische Konzeption des Normalbürgerdaseins. Russel scheint hier nur die sozialen Probleme zu sehen, nicht aber die lebensphilosophischen Auswirkungen auf den Einzelnen.

Offenbar gehört das zu dem, was Russell nicht betrachten will, weil es "über den Rahmen dieses Werks" hinausginge. Was nur schon insofern Unsinn ist, als dass der Untertitel ja eben gerade den Rahmen sehr weit gespannt haben will. Nun gut.

Ganz allgemein scheint mir Russell - je näher er der eigenen Zeit kommt - umso unqualifizierter mit Prognosen und Analysen um sich zu werfen. Dass er Kierkegaard mit keinem Wort erklärt, mag sehr wohl daran liegen, dass er ihn gar nicht kannte. Ich vermute, dass erst der Existenzialismus nach dem Zweiten Weltkrieg den Dänen in aller Munde gelegt hat. Dass er den Faschismus immer als dritte, ausserhalb des Rationalen operierende politische Kraft sieht, kann ich nachvollziehen, nicht aber, dass er ihn immer wieder mit Rousseau oder Nietzsche in Verbindung bringt. Ich halte weder Rousseau noch Nietzsche für bedeutsame Philosophen, auch wenn sie ihre Nische haben - aber mit dem Faschismus egal welcher Ausprägung kann man sie nicht in Verbindung bringen. Dafür geht er m.M.n. sowohl mit Marx wie mit dem in den UdSSR herrschenden Marxismus-Leninismus äusserst nachsichtig um. Zugegeben, dass zu jener Zeit viele anti-liberale und anti-faschistische (um nicht zu sagen: linke) Intellektuelle v.a. im angelsächsischen Raum die UdSSR durch extrem rosa gefärbte Brillen gesehen haben - einer um Objektivität bemühten Philosophiegeschichte dürfte das eigentlich nicht passieren.

Vielleicht hätte Russell besser daran getan, kurz nach Hegel abzubrechen ...

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sandhofer
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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #229 on: 25. Dezember 2012, 14.48 Uhr »
Hallo!

Bergson ... Bergson ... ehrlich: erinnert sich heute noch jemand an diesen Namen? Er war um die Wende zum 20. Jahrhundert à la mode, sehr à la mode. Vor allem in Frankreich. Proust scheint mir die richtige Assoziation zu sein. Aber Russell gibt diesem Bergson in einer Philosophiegeschichte viel zu viel Gewicht. Er hätte wirklich bei Hegel aufhören sollen; jetzt, wo's allmählich in seine Gegenwart mündet, scheint er Mühe zu haben, die Spreu vom Weizen trennen zu können. (Dass dieser Artikel ungebührlich lang ist, mag allerdings auch daran liegen, dass Russell ja einfach einen anderswo schon publizierten Artikel recycelt hat, wie er selber zugibt. So wird er denn auch zu Beginn des Artikels über Bergson gewisse Allgemeinheiten erklären: "Wir klassifizieren philosophische Systeme in der Regel nach ihren Methoden oder nach ihren Ergebnissen [...]", die besser zu Beginn des ganzen Buchs erklärt worden wären. Hier kommen sie mir als Fremdkörper vor.)

Dass Russell von Bergson als Philosophen wenig hält, scheint immer wieder mal durch, auch wenn er mir in seiner Verurteilung sehr vorsichtig zu Wege zu gehen scheint. Es ist wohl unterm Strich kein Zufall, dass Bergson den Nobelpreis nicht für Philosophie, sondern für Literatur erhielt. (Nun ja - Russell auch ...  >:D )

Ich kann mit Bergson wenig anfangen, genau wie mit diesem Kapitel.

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sandhofer
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Offline sandhofer

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #230 on: 26. Dezember 2012, 15.02 Uhr »
Hallo!

Er [James - s.] kreiert auch einen neuen Begriff der Wahrheit, indem er wahr als das definiert, was gut und nützlich ist. (Natürlich schließt sich hier sofort die Frage an, wie man gut und nützlich definieren soll.) Außerdem: Nicht jede Wahrheit ist gut oder nützlich, wenigstens nicht in dem von James - wahrscheinlich - intendierten Sinn. Die Nützlichkeit einer historischen Tatsache (etwa richtige Jahreszahlen von Ereignissen) ist ebenso fragwürdig wie der von James eingeführte Gottesbegriff.

Meine James-Lektüre ist einige Zeit her (und ich habe von den Pragmatisten eigentlich eher Peirce, den Russell nur kurz erwähnt, wirklich gelesen, aber auch das ist lange her). Ich hatte seine Philosophie aber nicht so kurzatmig in Erinnerung, wie sie von Russell hingestellt wird. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Russell hier Widersprüche in den Pragmatismus hineinkonjugiert, die eigentlich gar nicht drin wären. Müsste aber wirklich mal den "Pragmatismus" wiederlesen ...

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Offline orzifar

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #231 on: 26. Dezember 2012, 22.05 Uhr »
Hallo!

Ich kann deinen letzten Kommentaren nur zustimmen: Russel hätte sich die letzten 150 Seiten sparen können. Bergson ist für mich der Inbegriff jenes Philosophen, den ich nicht einmal in Ansätzen ernst nehmen kann: Das sind möglicherweise geistreiche Ideen (wie sie etwa einem Literaten zur Ehre gereichen), aber kein in sich stimmiges System. Das muss es auch nicht sein, außer es wird als Philosophie verkauft. Denn dann muss doch der Anspruch einer einigermaßen konsistenten Gesamtkonzeption eingelöst werden, sonst ist's Belletristik (wie etwa der Zarathustra).

Ich vermute im übrigen, dass Russel möglicherweise von den Strömungen um 1900 nicht wirklich viel Ahnung hatte. Deine Anspielung auf Vaihinger hätte er wohl nicht verstanden, ob er von Husserl irgendwas gehört hat, wage ich auch zu bezweifeln. Natürlich ist es schwer, die Bedeutung seiner Zeitgenossen tatsächlich einzuschätzen. Aber gerade deshalb (und auch im Wissen um seine eingeschränkte Kenntnis) hätte er sich zurückhalten müssen. Wobei - wie ebenfalls schon erwähnt - gerade das 19. Jahrhundert für sein Vorhaben, einen Zusammenhang zwischen wirschaftlich-politischer und philosophischer Entwicklung aufzuzeigen, mehr als geeignet gewesen wäre.

lg

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #232 on: 27. Dezember 2012, 09.54 Uhr »
Den frühen Nietzsche, der z.B. in der Ästhetik darauf hinweist, dass neben dem Apollinischen, dem Klassischen, wie es Winckelmann und die deutsche Klassik propagierten, schon im alten Griechenland auch ein Orphisches, weniger kontrolliertes Kunstbewusstsein gegeben hat, wird schlicht und ergreifend unterschlagen. Dabei wäre Nietzsches Wichtigkeit wohl eher dort zu suchen.

Das sehe ich auch so. Spätestens ab "Zarathustra" ist Nietzsche mehr Schriftsteller als Philosoph. Seine Wirkung auf Künstler und Intellektuelle hat Thomas Mann sehr schön herausgearbeitet. Ich zitiere mal aus meinen Unterlagen: Sein Ästhetizismus ist tiefste Ironie, die Verleugnung des Geistes zugunsten des schönen, starken und ruchlosen Lebens, die Selbstverleugnung eines Menschen, der tief am Leben leidet. Was er bietet, ist Kunst – und eine Kunst ist es auch, ihn zu lesen. Wer Nietzsche wörtlich nimmt, ist verloren. Sein Denken ist absolute Genialität, unpragmatisch zum Äußersten, bar jeder pädagogischen Verantwortung, von tiefer Politiklosigkeit, es ist Wahrheit ohne Beziehung zum Leben. Nietzsche ist der von ihm selbst verachtete theoretische Mensch par excellence. Aus: Thomas Mann - Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung, Vortrag auf der PEN-Club-Tagung in Zürich 1947)

Offline orzifar

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #233 on: 27. Dezember 2012, 17.43 Uhr »
Aus: Thomas Mann - Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung

Ja, nicht zufällig fiel auch mir bei Schopenhauer Thomas Mann ein. Seine Essays verraten hier natürlich ungleich mehr Verständnis als der rein epistemologische Zugang Russels. Nietzsche und Schopenhauer lassen sich nicht gut auf einen rein logischen Leisten spannen ...

lg

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Offline sandhofer

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #234 on: 29. Dezember 2012, 13.25 Uhr »
Hallo!

as vorletzte Kapitel über Dewey ist wiederum recht lesbar, die Kurzfassung, in der Russel seinen eigenen Standpunkt von dem Deweys unterscheidet, bringt es auf den Punkt: Dewey (bzw. die Pragmatisten) beurteilen einen Sachverhalt nach seinen Wirkungen, er nach den Ursachen (in bezug darauf, ob etwas als wahr oder falsch gelten kann).

Wobei ich Dewey immer mehr als Pädagogen denn als Philosophen rezipiert habe. Für mich war eigentlich Peirce der Massstab des Pragmatismus, gefolgt von James. Und ich stelle gerade überrascht fest, dass offenbar sowohl Peirce' Schriften zum Pragmatismus und Pragmatizismus (war ein Suhrkamp TB, iirc) und Deweys pädagogisches UTB offenbar bei einem Umzug den Weg alles Irdischen genommen haben müssen. M.a.W.: Sie sind weg, und ich kann auf die Schnelle meine Erinnerungen nicht auffrischen. Aber auch Dewey hätte Russell wohl besser weggelassen, denn irgendwie geht es hier nicht um Dewey, sondern um Russell meets Dewey.

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #235 on: 31. Dezember 2012, 14.03 Uhr »
Hallo!

So, auch ich bin mittlerweile durch!

Im letzten Kapitel stellt Russel kurz seinen eigenen Werdegang bzw. den Weg der analytischen Philosophie über Weyerstraß, Cantor und Frege (Peano wird überraschenderweise nicht erwähnt) dar. Natürlich wird man wieder mit dem Verfasser von Waverley (wie in allen Darstellungen der Beschreibungstheorie) konfrontiert. Tatsächlich wurden gerade durch diese Darstellung, durch die Ausgliederung der "Existenz" (die nicht mehr unter die üblichen Prädikate subsummiert wurde, was oftmals zu abenteuerlichen Interpretationen führte - obwohl schon der Aquinat zwischen essentia und existentia unterschied) viele metapyhsisch anmutende Probleme vermieden.

Wobei er für mich ein bisschen so tönt, als ob die Philosophie einfach im Nachhinein nach(!)vollziehe, was die Physik herausgefunden hat. Damit erklärt die Philosophie m.M.n. allerdings bankrott. Selbst der Logik scheint er keine weitere Entwicklung mehr zuzugestehen, wenn ich das richtig sehe ...

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #236 on: 27. Januar 2013, 10.37 Uhr »
Hallo!

Weil es die WBG gerade zum Einführungspreis anbietet: Kennt jemand A New History of Western Philsophy von Anthony Kenny? Der Titel wohl in bewusster Anlehnung an Russell gewählt. Auf Deutsch Geschichte der abendländischen Philosophie geheissen. Kenny scheint gemäss Wikipedia-Artikel ein sehr interessantes Leben geführt zu haben: Katholischer Priester - Philosoph - in den Laienstand versetzt - Heirat - Exkommunikation ... Daneben eine solide akademische Karriere ...

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #237 on: 04. Februar 2013, 21.10 Uhr »
Weil es die WBG gerade zum Einführungspreis anbietet: Kennt jemand A New History of Western Philsophy von Anthony Kenny? Der Titel wohl in bewusster Anlehnung an Russell gewählt. Auf Deutsch Geschichte der abendländischen Philosophie geheissen. Kenny scheint gemäss Wikipedia-Artikel ein sehr interessantes Leben geführt zu haben: Katholischer Priester - Philosoph - in den Laienstand versetzt - Heirat - Exkommunikation ... Daneben eine solide akademische Karriere ...

Kennnen tu ich den Kenny nicht, den gibt's aber billig auf booklooker. Wenn du magst, lass es mich wissen - dann bestell ich ihn (naja, vielleicht sonst auch).

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Nachtrag, nachdem der Zeller doch etwas sehr teuer scheint: Wie wär's mit dem Gomperz, drei Teile der Griechischen Philosophie (und fast so berühmt wie der Zeller)?
« Last Edit: 05. Februar 2013, 04.14 Uhr by orzifar »
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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #238 on: 05. Februar 2013, 07.38 Uhr »
Kennnen tu ich den Kenny nicht, den gibt's aber billig auf booklooker. Wenn du magst, lass es mich wissen - dann bestell ich ihn (naja, vielleicht sonst auch).

Ich bestelle ihn sicher; aber nicht mehr diesen Monat. Da habe ich mit Lichtenbergs Briefwechsel bereits über die Stränge geschlagen ...  ::)

Nachtrag, nachdem der Zeller doch etwas sehr teuer scheint: Wie wär's mit dem Gomperz, drei Teile der Griechischen Philosophie (und fast so berühmt wie der Zeller)?

Du erinnerst mich daran, dass ich von meiner Subskription nichts mehr gehört habe ... Gomperz muss ich noch schauen ...

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Re: Bertrand Russell: Philosophie des Abendlandes
« Reply #239 on: 05. Februar 2013, 21.35 Uhr »
Du erinnerst mich daran, dass ich von meiner Subskription nichts mehr gehört habe ... Gomperz muss ich noch schauen ...

Der WBG habe ich mal ein Mail geschrieben. Der Zeller fehlt mittlerweile auf ihrer Internet-Seite. Die Kundeninformation der WBG ist leider wie immer miserabel...

Den Gomperz habe ich antiquarisch bestellt. Vielleicht habe ich da mehr Glück ...

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