Hallo zusammen!
Da ich sowieso eigentlich keine Zeit habe und mit Ferdowsis Shanameh nur langsam vorrücke, habe ich beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen und nebenbei etwas zu lesen, bei dem es nicht nur keine Rolle spielt, dass ich einen Faden nicht verliere, sondern das sogar häppchenweise genossen werden kann/muss. Sprich: Lyrik. So habe ich zu Alberto Caeiro, Poesias gegriffen. Alberto Caeiro ist eines der Heteronyme, die Ferndando Pessoa (Das Buch der Unruhe) benutzt hat, und denen er auch eine eigene Biografie verpasst hat. Unter dem Namen Caeiro sind, wenn ich das aus dem ersten Eindruck schliessen darf, eine Art neuzeitlicher Schäfergedichte erschienen. Einfache, aber nicht simple Sprache - ruhige, schöne Bilder. Ich lese in der zweisprachigen, im verbleichenden Schweizer Ammann-Verlag erschienen Ausgabe und freue mich nebenbei auch darüber, dass mein Portugiesisch immer noch ausreicht, diese Gedichte im Original geniessen zu können.
Grüsse
sandhofer