Hallo!
Nun quäle ich mich schon einige Zeit mit Esfelds Blockuniversum (ohne eine für mich konsistente Interpretation zu erhalten). Anfragen bei Physikern ließen mich auch nicht schlauer werden (es ist wohl eine Theorie, mit der sich die Zunft eher selten auseinandersetzt). Mir stellt sich dabei eine andere Frage: Inwieweit können spezielle Interpretationen physikalischer Theorien (in diesem Fall die allg. und spez. Relativitätstheorie) auf eine Metaphysik der Natur auswirken? Im Prinzip natürlich, jede Philsophie und auch alle metaphysischen Grundannahmen müssen sich am grundsätzlichen Wissensstand orientieren. Hier aber geht es um eine spezielle Sichtweise, die dann (wie genau habe ich noch nicht erfahren) das metaphysische Bild der Natur konstituiert. Wobei seine einleitenden Bemerkungen zur Interpretation von Wissenschaft in phil. Hinsicht sehr interessant und auch nachvollziehbar waren (sonst hätte ich die Lektüre möglicherweise schon aufgegeben). Da aber noch ein längerer Abschnitt mit einer ebenso diffizilen Interpretation der Quantentheorie bevorsteht, sehe ich all dem ein wenig skeptisch entgegen. (Wer mit entsprechenden Links zum Blockuniversum, dem "Lochargument" oder der Identität von Raumzeit und Materie dienen kann, sie im vorhinein bedankt, die Wikipedia habe ich natürlich schon befragt.)
lg
orzifar