Obwohl ich sowohl den Film wie die TV-Serie dazu gesehen habe: Das Buch selber habe ich noch nicht gelesen. Den einen oder andern Bekannten trifft man - z.B. C. G. Jung, oder auch Castañeda (dessen Buch zwar 3 Jahre jünger ist - 1968 gegenüber 1965 von "Dune" -, der aber wohl auch nicht aus dem Nichts erschienen ist). Was wirklich faszinierend ist: Die Tatsache, dass es Herbert gelingt eine Grundstimmung älterer Epen zu transferieren. Anders als Tolkien, der das mittels archaisierender Sprache erreicht hat, geht Herbert psychologisch vor. Das Buch ist düster, es gibt keinen Humor darin, keine lustigen Szenen. Alle Protagonisten wissen, dass sie im Grunde genommen keine Chance haben, und dass ihr Schicksal mehr als nur zweifelhaft ist. Und alle machen dennoch verzweifelt weiter. Erinnert mich irgendwie an das Nibelungenlied.