Zum Schluss des Buchs wird Immermann für meinen Geschmack allzu romantisch. Sprich: Er konzentriert sich fast völlig auf eine Liebesgeschichte und lässt alle Satire (auf Alexander von Humboldt, auf Hegel, auf Pückler-Muskau) sein. Schade. Immerhin halte ich ihm zu Gute, dass er zwar ein Happy-End konstruiert, aber doch nur ein halbes, indem er das arme Dienstmädchen, welches der reiche Graf heiratet, ein armes Dienstmädchen blieben lässt und sie nicht zur unehelichen Tochter Münchhausens macht, was er eine Zeitlang androhte. Münchhausen übrigens kommt selber im letzten Buch gar nicht mehr vor. Auch das ist schade.