Die ersten 100 Seiten gelesen. Ist gar nicht so übel. Harlach erzählt sehr konventionell, gerade mal, dass ein Kapitel als Rückblende angelegt wurde. Dass er in der dritten Person erzählt und sich als Autor mit auktiorellen Kommentaren zurückhält, macht die Lektüre angenehm. Literarisch nicht aufregend - ich frage mich manchmal, wozu ein Dos Passos, ein Faulkner, ja selbst ein Auster schreiben und geschrieben haben, wenn dann doch alle Amis ihrem Hemingway nachlaufen ...
Die Figuren sind liebevoll, ein bisschen ironisch gezeichnet. Ich habe jetzt gerade den Punkt erreicht, wo der Protagonist seinen ersten grossen Fehler auf dem Baseball-Feld macht und ein Team-Mitglied, einen Freund, seinen Zimmergenossen, verletzt. Gemäss Verlagswerbung soll das ja der Wendepunkt der Geschichte sein. Dann bin ich mal gespannt.