Author Topic: Hegels Briefe  (Read 4883 times)

Offline sandhofer

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Hegels Briefe
« on: 13. August 2018, 20.21 Uhr »
Hallo zusammen!

Manchmal bin ich mir selber nicht sicher, ob ich nicht doch eine masochistische Ader habe. Nach der Lektüre von Fichtes Werken vor ein paar Jahren habe ich mir nun Hegels - nein, nicht eine Werkausgabe, so schlimm steht es nicht mit mir - Sämtlichen Briefe bestellt.

Ich werde berichten.

Grüsse

sandhofer
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

Offline orzifar

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Re: Hegels Briefe
« Reply #1 on: 14. August 2018, 01.48 Uhr »
Hallo,

Briefe sind in jedem Fall sehr viel lesbarer als alles andere von Hegel. Nehme ich zumindest an. Aber wohl doch nicht gerade das, was ich in meinem Leben noch unbedingt zu lesen mir vornehme. Bin aber gespannt auf deinen Bericht.

lg

orzifar

dessen Blogabsenz noch eine Weile andauern dürfte.
Derzeitige Lektüre:

Herbert Schnädelbach: Philosophie in Deutschland 1831 - 1933
Hans Albert: Kritik des theologischen Denkens
John Irving: Owen Meany

Offline sandhofer

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Re: Hegels Briefe
« Reply #2 on: 15. August 2018, 20.18 Uhr »
Hallo!

Bin aber gespannt auf deinen Bericht.

Ich auch. Ich hoffe ja, dass ich über die Briefe Einblick in die Genese von Hegels System erhalte. (Wobei ich mir, wie bei Fichte, die Frage stelle, ob Hegels System überhaupt eines Studium wert ist. Geschweige denn dessen Genese.

Grüsse

sandhofer
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Offline orzifar

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Re: Hegels Briefe
« Reply #3 on: 16. August 2018, 03.53 Uhr »
Hallo!

Ich stelle mir die Lektüre der Briefe als einen sehr viel angenehmeren Zugang zum Werk Hegels vor als seine anderen Schriften. Denn nüchtern hält man die "Logik" (aus der man 150 Jahre lang vergeblich ein System zu deduzieren versuchte) oder die "Phänomenologie" keinesfalls aus, sie sind auch unlesbar. (Ich habe den Quark fast sämtlich hier stehen, lese manchmal darin zur Abschreckung oder wenn ich zwecks ironischer Aufbereitung eines Textes Anregungen brauche. Aber ernsthaft kann man sich m. E. damit wirklich nicht auseinandersetzen, weil eben das System Hegels mitnichten System hat.) Aber vielleicht erschließt sich eine Art Metaebene durch die Briefe - und man erkennt (wie du schreibst) eine Entwicklung. Lass hören!

lg

orzifar
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Offline sandhofer

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Re: Hegels Briefe
« Reply #4 on: 19. August 2018, 06.57 Uhr »
Ich stelle mir die Lektüre der Briefe als einen sehr viel angenehmeren Zugang zum Werk Hegels vor als seine anderen Schriften. Denn nüchtern hält man die "Logik" (aus der man 150 Jahre lang vergeblich ein System zu deduzieren versuchte) oder die "Phänomenologie" keinesfalls aus, sie sind auch unlesbar.

Hmm .... Obwohl in der Zeit, die Band I des Briefwechsels abdeckt, auch diese beiden Werke verfasst wurden, findet man sehr wenig Philosophisches darüber. Oder überhaupt Philosophisches. Das ist auch mit ein Grund, warum ich Band I schon gelesen habe - es gibt fast nur Informationen zu den Umständen des Privatmannes Hegel, kaum etwas zu seiner Philosophie. Je nun, interessant war's dennoch (oder gerade deswegen...)
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Offline sandhofer

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Re: Hegels Briefe
« Reply #5 on: 20. August 2018, 20.04 Uhr »
Ich fürchte mich davor, den nächsten Band anzufangen...
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Offline sandhofer

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Re: Hegels Briefe
« Reply #6 on: 02. September 2018, 06.46 Uhr »
Hallo!

Ich habe nun Band 2 mit den Briefen von 1813-1822 im Blog vorgestellt. Nach wie vor sehr wenig Philosophisches. Je nun, der Privatmann Hegel ist mir sympathischer als der Philosoph.

Grüsse

sandhofer
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Re: Hegels Briefe
« Reply #7 on: 08. September 2018, 06.27 Uhr »
Hallo!

Band 3 folgt Band 2 auf dem Fusse. Der Briefwechsel liest sich - mangels philosophischen Gehalts - ja recht locker weg.

Grüsse

sandhofer
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Offline sandhofer

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Re: Hegels Briefe
« Reply #8 on: 21. September 2018, 05.18 Uhr »
Band 4a enthält Materialien. Und gar nichts Philosophisches...
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Offline sandhofer

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Re: Hegels Briefe
« Reply #9 on: 06. Oktober 2018, 06.20 Uhr »
Ich habe nun noch Band IVb vorgestellt. Was halt Materialenbände und Nachträge so bringen...
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