Author Topic: Auch sandhofer hat Pläne ...  (Read 116348 times)

Offline sandhofer

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Re: Auch sandhofer hat Pläne ...
« Reply #300 on: 19. Juli 2015, 07.58 Uhr »
Wir können ja einzelnes auswählen: Allerdings beunruhigt mich deine Lesegeschwindigkeit schon jetzt ;). Der letzte Punkt scheint der mit Abstand längste Artikel zu sein.

Um hinten anzufangen: Nicht ganz 400 Seiten in meiner Ausgabe, ja. (Format: Taschenbuch, recht grosszügiger Satzspiegel, aber recht eng und klein gedruckt.) Zum Lesetempo: Ich werde im August noch eine Leserunde zu Jean Pauls Hesperus mitmachen. Zusammen mit dem Lawrence und dem Alexander von Humboldt ist da für genügend Bremse gesorgt.
Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

Offline sandhofer

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Re: Auch sandhofer hat Pläne ...
« Reply #301 on: 06. August 2015, 19.08 Uhr »
Oder, was ganz anderes: F. Th. Vischer - Faust III.

Schade, dass niemand mitlesen wollte. Das ist eine - zumindest für Goethe-Liebhaber und Goethe-Basher - äusserst unterhaltsame Parodie. Vischer ist m.M.n. heute völlig zu Unrecht komplett unbekannt.
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Offline orzifar

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Re: Auch sandhofer hat Pläne ...
« Reply #302 on: 07. August 2015, 01.48 Uhr »
Hallo!

Oder, was ganz anderes: F. Th. Vischer - Faust III.

Schade, dass niemand mitlesen wollte. Das ist eine - zumindest für Goethe-Liebhaber und Goethe-Basher - äusserst unterhaltsame Parodie. Vischer ist m.M.n. heute völlig zu Unrecht komplett unbekannt.

Ich kenne Vischers "Auch einer" und habe mal irgendetwas Ästhetisch-Theoretisches von ihm gelesen. Aufgrund dieser Leseerfahrungen glaube ich zu wissen, dass Vischer kein Autor ist, den man mal so zwischendurch liest. Und für eine intensivere Beschäftigung fehlt mir im Moment die Muße.

lg

orzifar
Derzeitige Lektüre:

Herbert Schnädelbach: Philosophie in Deutschland 1831 - 1933
Hans Albert: Kritik des theologischen Denkens
John Irving: Owen Meany

Offline sandhofer

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Re: Auch sandhofer hat Pläne ...
« Reply #303 on: 07. August 2015, 07.26 Uhr »
Seine Ästhetik wohl nicht - die steht jetzt auch bei mir zu Hause. Aber den Faust III kann man, wenn man I und II kennt, und auch sonst ein bisschen Goethe, und ein bisschen Goethe-Rezeption (und seien es nur Anmerkungen in gewissen Faust-II-Editionen) wie ein kühles Bier am Abend eines heissen Sommertags geniessen...
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