Die Partien, wo Weiss tatsächlich Ästhetik (im Sinne von Beschreibung und Interpretation von Kunstwerken), mit dem Widerstand der Kommunisten / Sozialisten gegen den Faschismus untermischt, liefert, sind von einer grossen, wuchtigen Eleganz. Vor allem sprachlich, inhaltlich ist es ein Wiederkäuen marxistisch-leninistischer Gedanken. Wo Weiss nur Fakten beschreibt, liefert er nur naiven Kommunismus ab. Ob das so gewollt ist, weil sein Ich-Erzähler auch nur ein naiver (und dazu noch nicht mal 20-jähriger!) Kommunist ist, kann ich nach rund 200 Seiten noch nicht beurteilen.