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Lektüren, Rezensionen => Gerade am Lesen ... => Topic started by: sandhofer on 11. Dezember 2017, 19.10 Uhr
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Hallo!
Meine gerade erst aufgenommene (http://litteratur.ch/SMF/index.php?topic=599.msg10429#msg10429) Leibniz-Lektüre habe ich schon wieder unterbrochen, für eine Lektüre von Flauberts Bouvard und Pécuchet. Den Roman selber kannte ich schon. Er hat mir aber beim zweiten Lesen bedeutend besser gefallen als beim ersten. Ein Wunder, wie Flaubert so viel an zeitgenössischer Gelehrsamkeit untergebracht hat. Im Roman und vorher in seinem eigenen Hirn.
Grüsse
sandhofer
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Flaubert muss eine ungeheure Menge an Primärliteratur zu all den Themen gelesen haben - genau wie seine Protagonisten. Denn seine Zusammenfassungen (bzw. eben die von Bouvard oder Pécuchet) klingen nicht nach zusammengeraffter Sekundärliteratur. Und auch die Endnoten meiner Ausgabe wissen nichts von Sekundärliteratur.
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Hallo,
vielleicht sollte auch ich diesen Roman wiederlesen: Beim ersten mal war ich sehr enttäuscht. Vielleicht war meine Erwartungshaltung überzogen, aber ich hatte den Eindruck eines ziemlich disparaten und über weite Strecken langweilenden Werkes.
lg
orzifar
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Hallo
Es wiederholt sich tatsächlich manches, oder zumindest kommen immer wieder ähnliche Ereignisse vor. Mir ging es vor Jahren ja wie Dir - irgendwann war ich enttäuscht. Ich bin selber überrascht, wie viel besser mir Bouvard und Pécuchet bei der zweiten Lektüre gefällt.
Grüsse
sandhofer
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Sodele, den Roman habe ich schon mal vorgestellt (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=8843). Fehlt noch die Universalenzyklopädie...
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Band 2 des Werkkomplexes, die Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit. Ein Sottisier, hat es nun auch in den Blog (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=8874) geschafft. Wahrlich eine Lektüre für Misanthropen!
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Band 3, Universalenzyklopädie der menschlichen Dummheit. Transkribierte Handschriften und Kommentare, war bedeutend schmaler und hat deshalb sehr rasch seinen Weg ins Blog (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=8897) gefunden.
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Jetzt bin ich beim eigentlichen Wörterbuch der gemeinen Phrasen. Besonders interessant, wie sich gewisse Herrenwitze über Jahrhunderte bis heute erhalten haben. (Und schon Flaubert nannte sie "alt"...)
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Alleine die Zusammenstellung dieser Phrasen ist entlarvend. Flaubert braucht sie gar nicht zu kommentieren.
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Soeben habe ich auch das "Wörterbuch" im Blog vorgestellt (http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=8952). Eines der Werke, das man lesen soll und nicht kommentieren... >:D